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Nagold Vorstand verändert sich

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Der Vorstand der Brosius-Stiftung in alter Besetzung (von links): Geschäftsführer Jürgen Braun, Walter Kinkelin, Ralf Albrecht und Jürgen Großmann. Foto: Stadt Nagold Foto: Schwarzwälder Bote

Der Vorstand der Dr. Brosius-Stiftung verabschiedete in seiner jüngsten Sitzung zwei Vorstandsmitglieder und fasste die zur Verteilung des letztjährigen Ertrags erforderlichen Beschlüsse.

Nagold. Dekan Ralf Albrecht verabschiedete im Rahmen der Sitzung Walter Kinkelin, den bisherigen Leiter des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG), als Vorstandsmitglied. Albrecht wiederum wurde von Oberbürgermeister Jürgen Großmann verabschiedet. Großmann ist ebenfalls Mitglied des Stiftungsvorstands.

Für Walter Kinkelin wird der neue OHG-Schulleiter Ulrich Hamann nachrücken. Der Nachfolger von Dekan Albrecht, der derzeit noch nicht feststeht, wird den Vorstand schließlich komplettieren.

Trotz Niedrigzins 2,05 Prozent Rendite

Im vergangenen Jahr konnte trotz des niedrigen Zinsniveaus eine Gesamtrendite von 2,05 Prozent erzielt werden. Der Vorstand fasste daher nach Feststellung des Jahresabschlusses und Entlastung des Geschäftsführers Jürgen Braun die erforderlichen Beschlüsse über die Verteilung des Ertrags.

Geschäftsführer Jürgen Braun zeigte sich im Hinblick auf die ausgewogen gestreuten Geldanlagen zuversichtlich, dass die Stiftung auch in Zukunft den Stifterwillen von Ulrich Brosius erfüllen könne. Albrecht dankte Braun für sein engagiertes Wirken für die Stiftung, die er geschäftsführend über die ganzen Jahre "mit sehr viel Herzblut begleitet habe", heißt es weiter in der Mitteilung.

Im Jahr 1991 verfügte der in Nagold praktizierende Arzt Ulrich Brosius testamentarisch die Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung, die dann im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde.

Das Stiftungskapital wurde breit gestreut in Aktien-, Renten- und Immobilienfonds angelegt. So konnten mit den Erträgen seitdem Ausschüttungen in Höhe von rund 325 000 Euro erfolgen. Dabei wurde gleichzeitig das Stiftungskapital aufgestockt, um dem Wertverlust des angelegten Geldes entgegenzuwirken.

Die Diakoniestation Nagold erhielt nach dem Willen des Stifters den größten Anteil. So wurde im vergangenen Jahr für die Verlagerung der Diakonie in die Lindachstraße im Riedbrunnen und die Neuschaffung von Tagespflegeplätzen insgesamt ein Zuschuss von 120 000 Euro gewährt.

Die Förderung des Russisch-Unterrichts am Otto-Hahn-Gymnasium war ein besonderes Anliegen des Stifters. Für sprachliche Bestleistungen wird deshalb jährlich ein Dr. Brosius-Preis vergeben. Außerdem übernimmt die Stiftung die Kosten für die Russisch-Lehrerin.

Auch der Tierschutz lag Brosius am Herzen, weshalb dafür eine Sonderrücklage gebildet wurde.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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