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Nagold Vor allem im Norden wenig Parkraum

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In Sachen Erweiterung der OHG-Tiefgarage gehen die Meinungen bei den Gemeinderäten im Technischen Ausschuss weit auseinander. Foto: Müller

Nagold - In Sachen Erweiterung der OHG-Tiefgarage gehen die Meinungen bei den Gemeinderäten im Technischen Ausschuss weit auseinander. Dennoch stimmten die Räte im Technischen Ausschuss der Vergabe der Ingenieurleistungen zu und bringen somit den Stein ins Rollen

"Das ist ein gewohntes, aber wichtiges Thema", kommentierte Oberbürgermeister Jürgen Großmann, als er den Tagesordnungspunkt dem Technischen Ausschuss eröffnete: Die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen für die Erweiterung der OHG-Tiefgarage soll den Stein für den Bau von 100 weiteren Parkplätzen in der Innenstadt ins Rollen bringen. An die bestehende Tiefgarage am Otto-Hahn-Gymnasium soll ein Erweiterungsbau bis an die Calwer Straße angebaut werden. Die Zufahrt soll über die Calwer Straße erfolgen. "Doch das ist noch nicht in Stein gemeiselt", erklärte Richard Kuon, Leiter des Hoch- und Tiefbauamtes der Stadt Nagold auf Nachfrage unserer Zeitung.

Seit etwa fünf Jahren kommt das Thema Parken auf dem OHG-Gelände immer wieder auf den Ratstisch. "Es ist soweit, dass wir nun Nägel mit Köpfen machen", so Großmann. Er selbst befürwortet das Projekt: "Wir müssen die Parkräume weiter im Blick haben, sie sind ein wichtiger Baustein in der Infrastruktur." Jedoch weiß er, dass sich einige Räte gegen das Vorhaben aussprechen und dagegen stimmen werden.

Auch Radwege gehören zur Infrastruktur

Dass dies so ist, bescheinigte dem OB sogleich Thomas Ebinger (Grüne): "Unsere Fraktion hat Probleme damit", so Ebinger stellvertretend für seine zwei Fraktionskollegen. "Zur Stadtentwicklung gehört mehr als nur Parkplätze." Umso wichtiger finde er den Ausbau des Wege- und Radwegkonzepts, das seiner Meinung nach schon viel zu lange ruhe. Daher beantragte er, das Wege- und Radnetz in einer der kommenden Sitzungen auf die Tagesordnung zu nehmen. OB Großmann wies die Vorwürfe zurück, dass wenig in Sachen Radwege getan werde. Er betonte, dass Dinge Zeit bräuchten, insbesondere wenn es um die Verhandlung mit Grundstückseigentümern gehe. "Beide Dinge – Parkplätze und Radwege – sind von großer Bedeutung."

Daniel Steinrode (SPD) kündigte an, dass seine Fraktion in Sachen OHG-Tiefgarage nicht geschlossen abstimmen werde, da doch unterschiedliche Meinungen vorherrschen. Er selbst begrüßte das Vorhaben. "Ich persönlich finde es wichtig, dass wir in der Stadt mehr Parkplätze haben, vor allem für unsere Besucher aus den nördlichen Städten und Gemeinden wie Calw oder Wildberg." Steinrode betonte allerdings, dass auch Bedarf an oberirdischem Parkraum bestehe.

Helmut Raaf (CDU) pflichtete Steinrode in diesem Punkt bei: "Wir brauchen oberirdische Parkplätze schon allein für die Einzelhändler", so Raaf. Zudem merkte er an, dass vor allem Frauen sich in Tiefgaragen nicht sicher fühlten. Der OB meinte zu diesem Punkt, dass man hier keinen Klischees hinterher rennen dürfe, denn schließlich sei die Tiefgarage Traube das meist genutzte Parkhaus der Stadt. Gleichwohl: "Wir können das machen, was machbar ist", so der OB.

Zustimmung trotz Gegenstimme

Siegrid Plaschke (FWV) fasste die Diskussion zusammen: "Wir brauchen sowohl Radwege als auch Parkhäuser." Denn die Stadt sei gewachsen und vor allem im Norden der Stadt herrsche ein Parkplatzmangel. "Es ist wenig besucherfreundlich, wenn Gäste in der Waldachpassage parken und dann durch die ganze Innenstadt müssen."

Der Technische Ausschuss stimmte der Vergabe der Ingenieurleistungen für die Erweiterung der OHG-Tiefgarage an das Büro Lagger-Renz aus Rohrdorf letztendlich zu. Eine Gegenstimme sowie eine Enthaltung stehen diesem Ergebnis gegenüber. Über die Haushaltsmittel berät der Gemeinderat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag.

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