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Nagold Volksbank versorgt sich mit Strom

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Die Vorstandsmitglieder Bürgerenergie-Genossenschaft Florian Kuhlmann (rechts) und Jörg Stahl freuten sich mit Klaus Schönmetzler, dessen Firma die Installation übernommen hatte, dem Vorstandsmitglied der Volksbank Ralf Haller und Bundestagsmitglied Hans-Joachim Fuchtel (von links) über die Photovoltaikanlage. Foto: Klormann

Nagold - Knapp zwei Jahre sind vergangen, seit eine Idee aus der Vorstandsetage der Volksbank in Nagold zur Gründung der Bürgerenergie-Genossenschaft Nordschwarzwald geführt hatte. Nun wurde deren erste Photovoltaikanlage in der Region in Betrieb genommen. Ursprünglich hatte die Genossenschaft bereits im vergangenen Jahr erste Projekte in Angriff nehmen wollen. Zahlreiche Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sowie rechtliche Hindernisse hätten den Start der Bürgerenergie Nordschwarzwald allerdings zunächst verzögert, erläuterte Ideengeber und Vorstandsmitglied Jörg Stahl. So habe unter anderem auch die Beurteilung der langfristigen Wirtschaftlichkeit einzelner Projekte viel Zeit in Anspruch genommen.

Etwa 80 Prozent wird direkt verbraucht

Umso mehr freute Stahl sich jetzt über diese Anlage, die ab sofort pro Jahr rund 37 400 Kilowattstunden produzieren wird. Etwa 80 Prozent der so erzeugten Energie wird dabei direkt von der Volksbank verbraucht – die sich somit autark mit Strom versorgt – der Rest ins Stromnetz eingespeist, führte Vorstandsmitglied Florian Kuhlmann bei der offiziellen Inbetriebnahme aus.

Zu diesem Anlass war auch der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel vor Ort, der sich von Anfang an als Gründungsmitglied an der Genossenschaft beteiligt hatte. Der Bundestagsabgeordnete brachte dabei seine Freude zum Ausdruck, dass nun trotz der geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen ein Weg gefunden worden sei, um das Projekt zu verwirklichen.

Er betonte zudem, dass er die Initiative der Genossenschaft begrüße, schließlich stelle der Klimawandel eine der gewaltigsten Herausforderungen für die kommenden Jahrzehnte dar. Um die Erwärmung der Erde zu stoppen sei deshalb "jedes Projekt ein Mosaiksteinchen auf diesem Weg." Nicht zuletzt stehe es der Schwarzwaldregion auch als Tourismusgebiet gut an, in diesem Bereich ein Zeichen zu setzen.

Die Anlage wurde ausschließlich mit regionalen Partnern realisiert. So übernahm die Pforzheimer Firma energo die Projektierung, die Firma Elektrotechnik und Photovoltaik Klaus Schönmetzler aus Haiterbach sorgte für die Installation vor Ort.

Nach den Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Seniorenpflegeheims Hebron in Knittlingen sowie der Grundschule Pforzheim-Würm ist dies somit das dritte Projekt, dass die Genossenschaft umgesetzt hat.

Aktuell hat die Interessengemeinschaft Bürgerenergie Nordschwarzwald 80 Mitglieder und ein Geschäftsguthaben von rund 200 000 Euro. Derzeit fehlt es allerdings vor allem noch an Unternehmen oder kommunalen Einrichtungen, die ihre Dachflächen zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen: www.buergerenergie-nsw.de

 
 

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