Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Nagold Viel Lob für das gute Miteinander

Von
Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Nicht nur die Diakoniestation hat im Riedbrunnen ihre neuen Räume bezogen. Auch das ungewöhn­liche Wohnprojekt "meVita" startete.

Nagold. "Me Vita" heißt frei übersetzt "mein Leben" und steht als Markenbegriff für bedarfsgerechte, zeitgemäße und zukunftsfähige Wohn- und Betreuungsformen für Senioren oder für Menschen mit einem Grad der Behinderung von 50. Das Konzept von meVita wurde von der Schweizer Immo Projekt GmbH aus Gerlingen und der Stiftung Innovation & Pflege aus Sindelfingen entwickelt. Der erfahrene Bauträger plant und baut barrierefreie Gebäude mit Wohnungen und durchdachten Gemeinschaftsräumen. Die Stiftung Innovation & Pflege entwickelt und realisiert das Betreuungs- und Pflegeangebot.

Knapp zwei Jahre Bauzeit

In Nagold, auf dem Gelände des ehemaligen Gartenschaugeländes, wurde zum Jahreswechsel im Riedbrunnen nach knapp zwei Jahren Bauzeit das Kleinquartier "Am Riedbrunnen" fertiggestellt. Dieses bietet generationenübergreifende Wohn- und Lebensräume. Einen guten Teil der neuen Bebauung füllt die meVita-"Residenz am Riedbrunnen". Dahinter steht ein umfassendes Seniorenwohn- und Pflegekonzept der Stiftung Innovation & Pflege, das zum 1. Februar seinen Betrieb aufgenommen hat: 29 barrierefreie betreute Wohnungen werden dort vorgehalten, an die sich eine Cafeteria als "gute Stube", ein seniorengerechter Bewegungsraum für die Bewohner sowie ein Empfangsbereich mit Büro für die Hausleitung anschließt.

Außerdem betreibt die Stiftung Innovation & Pflege im selben Gebäudekomplex eine ambulant betreute Wohngemeinschaft für Senioren. Diese "Emilia"-WG ist in das Konzept von meVita integriert. Dort werden fünf Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf rund um die Uhr betreut und versorgt.

Neben der Stiftung Innovation & Pflege findet in dem Gebäudekomplex auch die Diakoniestation Nagold als fester Kooperationspartner ihren neuen Sitz. Sie ist ebenfalls zu Beginn des Monats in ihre neuen Büroräume umgezogen. Zudem hat die Diakoniestation eine neue, sehr schön eingerichtete Tagespflege eröffnet. Sie ist genau das Richtige für alle Menschen, die zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld leben und tagsüber Pflege und Unterstützung benötigen.

Fröhlicher Begegnungstag

Jetzt wurde in einem Festgottesdienst in der Nagolder Stadtkirche neben den diakonischen Einrichtungen auch die neue Seniorenwohnanlage meVita Nagold eingeweiht. Bereits einige Tage zuvor gab es einen fröhlichen Begrüßungs- und Begegnungstag für alle Bewohner, die bereits ins Haus eingezogen sind sowie die Mitarbeiterinnen, die nun im Haus arbeiteten. Die Hausleitung Andrea Ruppert und ihre Kollegin Beate Neff begrüßten die Bewohner mit einer lockeren Runde bei Kaffee und Kuchen und anschließendem Austausch mit Hilfe von Landkarten, woher die Bewohner ursprünglich kamen und was sie bewogen hatte, ins Senioren-Wohnen einzuziehen. Die unterschiedlichen Geschichten und Heimatorte wurden interessiert ausgetauscht. Am Abend gab es dann für die Bewohner gleich noch einen gemütlichen Ausklang bei einer Gulaschsuppe und weiteren guten Gesprächen.

Gottesdienst zum Auftakt

Nach dem Einweihungs-Gottesdient in der Stadtkirche stand die Einweihung des Hauses mit geladenen Gästen an. Von Musikern der städtischen Musikschule Nagold festlich umrahmt, gab es Ansprachen von Bürgermeister Hagen Breitling, Marcus Ziegler vom Bauträger Schweizer Immo Projekt GmbH und Andreas Kirsch von der Diakoniestation Nagold, die alle das gute Miteinander bei Planung und Durchführung betonten. Die Bereichsleitung Wohnen der "Stiftung Innovation & Pflege" Damaris Schäberle begrüßte alle Anwesenden und führte fröhlich durch den Nachmittag. Die Freude über den erfolgreichen Neubeginn dieses Hauses war auch bei der Ansprache von Stiftungsvorstand Rolf Schneider spürbar, der seinen Respekt äußerte für den Mut von Menschen, sich auf Neues einzulassen, Gewohntes loszulassen, auch gewohnte Umgebungen zu verlassen und neue Wege zu gehen.

Bei den Besichtigungen des Hauses in Kleingruppen konnten sich die Gäste ein eigenes Bild machen von den neuen Räumen und der gesamten Anlage sowie der angrenzenden Wohngemeinschaft.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.