data-article-tags="Bilder" Nagold: Viel Freude beim Umzug in Vollmaringen - Nagold - Schwarzwälder Bote

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Nagold Viel Freude beim Umzug in Vollmaringen

Von
Foto: Thomas Fritsch

Nagold-Vollmaringen - "Es ist bewiesen, dass Vollmaringen eine Hochburg der Fasnet in der Region ist", meinte Nagolds Bürgermeister Hagen Breitling am Rande des bunten Fasnetsumzuges. Und in der Tat: Erneut säumten tausende Menschen die Straßen, als der närrische Tross durch den Ort zog.

1983, also vor 35 Jahren, wurde die Narrenzunft in Vollmaringen aus der Taufe gehoben, und seitdem gibt es immer am Fasnetssamstag auch einen großen Umzug. Der hat sich längst zu einem Publikumsmagneten entwickelt, wobei das Wetter meistens ebenfalls mitspielt.

So auch jetzt am Samstag wieder: Insgesamt gingen 35 Gruppen mit fast 2000 Hästrägern beim närrischen Spektakel an den Start, darunter die Vollmaringer Narrenzunft, örtliche Gruppen und etliche Gastzünfte.

"Das ist eine super Veranstaltung und gefühlt sind es noch mehr Zuschauer als im Vorjahr gewesen", freute sich der momentan entmachtete Ortsvorsteher Daniel Steinrode über die große Resonanz. Und so fand er es "toll, was hier los ist" und bezeichnete die Vollmaringer Narrenzunft als echten Sympathieträger für den Ort. Auf und vor dem Festwagen, von dem aus Ex-Zunftmeister Manfred Wirth die einzelnen Gruppen vorstellte, schunkelten Bürgermeister und Gemeinderäte kräftig mit, und Manfred Wirth stimmte immer wieder ein dreifach "Narri" an.

Über eine Stunde lang stand der Nagolder Stadtteil ganz im Zeichen des närrischen Treibens, bei dem Hexen, Teufel und weitere Narren für einen bunten Augenschmaus sorgten – ebenso wie die Gugga-Musiker für gute Stimmung.

Angeführt wurde die närrische Heerschar wie immer vom Musikverein, gefolgt von den Hästrägern der Vollmaringer Narrenzunft mit den Hexen, Fruchtmaale, Teufeln und natürlich dem Festwagen des Narrenrats. Mit von der Partie waren etliche Gastzünfte in schaurigem Häs, darunter die Narrenzünfte aus Hochdorf und Unterschwandorf. Für tolle Stimmung auf den Vollmaringer Straßen sorgten daneben die Luschdige Bruat aus Göttelfingen oder die Muggaschnapper des Mötzinger Musikvereins. Die Vollmaringer Montagsgymnastik hatte ihren Auftritt in diesem Jahr unter das Motto "Bienenmord – nicht in unserem Ort" gestellt, während die Fasnetsbutzen aus Gündringen als Rotkäppchen auf die Rückkehr des Wolfes im Ländle aufmerksam machten.

Gespickt mir närrischen Höhepunkten war am Samstagabend ebenso der Vollmaringer Narrenball in der Gemeindehalle. Dabei standen unter anderem die Vollmaringer Hästräger mit ihren aktuellen Showtänzen auf der Bühne, aber auch die Gastgruppen heizten den Besuchern kräftig ein.

Am Dienstag nähern sich die närrischen Tage aber schon wieder ihrem Ende, und mit einem Trauermarsch durch Vollmaringen wird die Fasnet für dieses Mal verabschiedet. Ab 18.30 Uhr führt der Trauermarsch von Musikverein und Narrenzunft von der Kirche zum Vereinsschuppen, wo die schon zur Tradition gewordene Verbrennung der "Fasnetsmuadder Clefenzia Fasenacht" stattfindet.

In einer ersten Bilanz sprach Zunftmeister Helmut Koppenhöfer von einer schönen und friedlichen Fasnet in Vollmaringen. "Wir legen aber auch Wert auf eine Brauchtumsfasnet", erklärte der Zunftmeister, dass in Vollmaringen nicht nur die Party, sondern vor allem das Programm im Mittelpunkt stehe.

 
 

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