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Nagold Taschentücher lindern oft den Schmerz

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Von Daniel Häfele Nagold. Endlich ist sie da: Jetzt nahmen Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums Nagold mit großer Freude die Sanitätstasche entgegen. Fortan können die Schulsanis ihre Mitschüler noch besser verarzten. "Ich hoffe, ihr habt mit der Tasche nicht viele Einsätze", sagte Susan Reimann, die für das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Calw, die Schularbeit koordiniert, bei der offiziellen Übergabe der Sanitätstasche. In der roten Notfall-Tasche befinden sich unter anderem Verbandszeug, Rettungsdecken sowie auch Kühlakkus. "Was natürlich nicht fehlen darf sind Tempos", sagte Andreas Kühnle von der Barmer GEK und holte aus seiner Aktentasche ein Päckchen Taschentücher hervor. Denn oft würden diese schon den größten Schmerz lindern.

Seit 2006 gibt es am Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) die sogenannten Schulsanis. Ins Leben gerufen wurde das ehrenamtliche Engagement von einer Schülerin aus der Oberstufe – und bis heute gehört der Schulsanitätsdienst zum festen Bestandteil an dem Nagolder Gymnasium. Laut Schulleiter Walter Kinkelin stehen dabei zwei Aspekte im Vordergrund: Zum einen sollen die Jugendlichen ihren Mitschülern helfen, zum anderen soll die soziale Verantwortung gestärkt werden.

Am OHG sind zurzeit zehn Schüler als Sanitäter tätig, acht weitere werden in der Erste-Hilfe-AG darauf vorbereitet. In dieser erlernen die Schüler die Grundlagen der Ersten Hilfe. Dabei legt die betreuende Lehrkraft Inge Erben besonderen Wert auf Praxisbezug. "Ich konstruiere immer praxisnahe Fälle", erzählte Erben. Denn mit bloßer Theorie hätte man bei den Schülern keine Chance.

Eingesetzt werden die Schulsanis zum Beispiel bei den Bundesjugendspielen, aber auch im ganz normalen Schulalltag. Während den Pausen haben jeweils zwei Schüler Bereitschaft. Gut sichtbar für jedermann sitzen sie dann auf gelben Sofas im Eingangsbereich des Gymnasiums und warten auf ihren Einsatz.

Zudem können die Schulsanis während den Unterrichtszeiten per Handy – welches von der Schule zur Verfügung gestellt wird – angerufen werden. "Kleinigkeiten verarzten die Jugendlichen selbstständig", sagte Erben. Fortan dürfte mit der roten Sanitätstasche das Behandeln von Schürfwunden, Nasenbluten und Co. noch leichter von der Hand gehen.

 
 

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