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Nagold Stadt will das Graf-Areal neu ordnen

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Konkret in den Blick nimmt die Stadtverwaltung mit der Aufstellung des Bebauungsplans den Baustoffhandel, den Baumarkt samt seiner Außenflächen und auch das ehemalige Sägewerk. Foto: Fritsch

Nagold - Am Nagolder Stadteingang aus Richtung Norden tut sich was. Das komplette Areal der Firma Graf steht vor einer Neuordnung. Der Nagolder Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung dafür den formalen Startschuss gegeben.

Nach der Aufgabe des Sägewerks will sich das Unternehmen Graf auf seinem zwischen Bundesstraße und Nagold gelegenen Areal neu aufstellen. Unter anderem geht es dabei nach Informationen von Oberbürgermeister Jürgen Großmann auch um eine Vergrößerung der Verkaufsfläche.

Verfahren kann jetzt starten

Doch was macht an dieser Stelle städtebaulich wirklich Sinn? Was ist erlaubt und nicht erlaubt? Welcher Raum soll wie genutzt werden? Das will die Stadt Nagold nun herausfinden und hat deshalb ein Bebauungsplanverfahren mit Namen "Nagold-Nord" auf den Weg gebracht. Der Gemeinderat gab dem Start des Verfahrens nun seinen Segen und belegte das Areal gleich mit einer so genannten Veränderungssperre. Was bedeutet, dass für die Dauer des Verfahrens auf dem Gebiet keine Baumaßnahmen stattfinden dürfen.

Was jetzt schon feststeht, und das sieht auch OB Jürgen Großmann so: Es wird ein sehr umfangreiches Verfahren, das sich leicht über ein Jahr hinziehen könnte. Es gibt eben sehr viel zu klären. Das beginnt bei der Verkehrssituation auf dem Areal. Diese sowie die Anbindung an die Bundesstraße 463 und an den Neuwiesenweg müsse "neu organisiert werden", heißt es in der Vorlage der Nagolder Stadtverwaltung für die Gemeinderäte.

Veränderungen nicht im Alleingang

Um eine "nachhaltige städtebauliche Entwicklung sicherzustellen", so die Vorlage weiter, müsse es Änderungen bei der Nutzung der einzelnen Flächen geben, ist die Verwaltung überzeugt. Konkret in den Blick nimmt die Verwaltung dabei den Baustoffhandel, den Baumarkt samt seiner Außenflächen und auch das ehemalige Sägewerk. Diese Neuordnung soll nach dem Willen der Stadt so ablaufen, dass das Ergebnis den dort geltenden Regeln etwa zum Hochwasser- und Lärmschutz entspricht.

Diese Veränderungen auf dem Graf-Areal will die Stadt dabei nicht als Alleingang planen und umsetzen. Man wolle für das "Gesamtareal zusammen mit dem Eigentümer ein "abgestimmtes Gesamtkonzept" entwickeln, wie es die Stadt in ihrer Sitzungsvorlage für die Räte formuliert.

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