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Nagold Sie wollen Antworten geben

Von
Ulrich Mansfeld, Angela Anding und Bertram Löffler (von links) bereiten die Veranstaltung vor. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. "Fragen am Ende meiner Zeit" – wem kann man diese stellen? Wie für sich eine Antwort finden? Impulse dazu gibt die gebührenfreie Veranstaltung der VHS und des Arbeitskreises "Sterben in Würde" am Donnerstag, 7. November, ab 19 Uhr im Kubus.

Viele Fragen beschäftigen Menschen am Ende ihres Lebens. Manche setzen sich mit rechtlichen oder philosophischen Aspekten auseinander, andere interessiert beispielsweise, ob sie Schmerzen haben werden, Hunger, Durst. Dinge, die man sich vielleicht sonst gar nicht traut, anzusprechen. Diesem breiten Themenspektrum widmet sich die Veranstaltung "Fragen am Ende meiner Zeit".

In kurzen Vorträgen geben verschiedene Fachleute Impulse. Der Mediziner Stefan Benz widmet sein Referat dem Thema "Was macht die Seele? Sicht eines Naturalisten". Mit medizinischen Fragen und Pallicare befasst sich Ulrich Hartmann. Jutta Benz und Monika Wehrstein sprechen gemeinsam über die Möglichkeiten und die Bedeutung eines ambulanten und stationären Hospizes.

"Unsere Gesellschaft ist bunt, unsere Gesellschaft ist vielfältig"

Diakon Bertram Löffler und Pfarrer Daniel Geese sprechen aus Sicht der christlichen Ökumene. Birol Akbaba wirkt als Vertreter der alevitischen Gemeinde mit.

Zwischen den einzelnen Impulsen wird es Pausen geben, in denen die Gäste an sogenannten Murmeltischen mit den Akteuren Rechtsanwalt Rainer Schmid sowie Eberhard Schwarz und Wolfgang Hübner vom Stadtseniorenrat in Kontakt treten können.

Das lockert nicht nur den Abend auf, sondern ermöglicht auch individuelle Nachfragen. Zudem gibt es die Möglichkeit, auf Kärtchen anonyme Fragen zu formulieren. Am Ende der Vorträge sind die vier Tische ebenfalls offen. Moderiert wird die Veranstaltung von Angela Anding und Ulrich Mansfeld.

Schon der Aktionstag "In Würde bis zum Lebensende" war "ein sehr erfolgreicher Tag und hat uns gezeigt, dass das Interesse an diesen Themen ganz groß ist", erzählt Anding.

So kam man zu einer Veranstaltung, die ganz unterschiedliche Aspekte des Lebensendes zusammenführt. Dafür, so Mansfeld, wollte der Arbeitskreis verschiedenen Institutionen eine Plattform bieten, weswegen auch eine große Vielfalt an Personen beteiligt ist. "Wir haben ganz bewusst eine große Breite angelegt", sagt Anding. "Unsere Gesellschaft ist bunt, unsere Gesellschaft ist vielfältig."

Der Arbeitskreis "Sterben in Würde", federführend betreut von der Urschelstiftung, setzt sich aus Vertretern verschiedener Fachbereiche zusammen. Ulrich Mansfeld vertritt die Urschelstiftung, Angela Anding wirkt als Leiterin der VHS mit, Monika Wehrstein vertritt die ambulante Hospizarbeit, Jutta Benz das stationäre Hopsiz, Diakon Bertram Löffler repräsentiert die ACK, Rechtsanwalt Rainer Schmid bringt die juristische Expertise mit, Eberhard Schwarz ist als Mitglied des Stadtseniorenrates dabei, die Ärzteschaft repräsentieren Ulrich Hartmann (Palliativmedizin) und Ulrich Haag (Krankenhaus Nagold).

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