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Nagold Mittendrin: Schlittschuhlaufen verlernt man nicht

Von
Foto: Fritsch

Nagold - Schon am späten Nachmittag ist viel los an der Eisbahn am Longwyplatz. Weihnachtsmusik tönt aus den Lautsprechern, Kinder drehen mithilfe von Pinguinen ihre Runden. ­Unsere Reporterin hat ebenfalls ihre Schlittschuhe geschnürt und sich auf das Eis gewagt.

Der Weg zur Eisbahn am Nagolder Longwyplatz ist gesäumt mit Tannenbäumen. Schon von weitem ist "Last Christmas" zu hören. Mein absolutes Lieblingsweihnachtslied. Sofort bekomme ich ein gutes Gefühl. Man kommt richtig in Weihnachtsstimmung hier in Nagold.

Viele Kinder sind da

Obwohl es erst Nachmittag ist, ist schon viel los – vor allem viele Kinder mit ihren Eltern und auch Jugendliche sind da. Einige stehen an den Ständen und trinken einen Punsch, andere in der Schlange, um sich Schlittschuhe auszuleihen. Und dann gibt es natürlich jene, die schon fleißig Runden drehen auf dem Eis.

Noch etwas wackelig

Bevor ich selbst meine Schlittschuhe anziehe, die ich mitgebracht habe, stehe ich noch eine Weile am Rand der Bahn, beobachte das Treiben und lasse das gleichmäßige Geräusch der Kufen auf dem Eis auf mich wirken. Das wird allerdings immer wieder unterbrochen durch ein sattes "Rumms", wenn jemand hinfällt. Ich zucke zusammen. Zum Glück scheint sich aber niemand wehgetan zu haben. Vor allem die Kinder, die hinfallen, sind innerhalb von Sekunden wieder auf den Beinen. "Na hoffentlich komme ich nicht in die Verlegenheit, mich wieder aufrappeln zu müssen", denke ich. Dann setze ich mich auf eine Bierbank im Zelt, das als eine Art Umkleide gedacht ist, und ziehe meine Schlittschuhe an. Das letzte Mal, dass ich die anhatte, ist schon eine ganze Weile her. Etwa zwei Jahre schätze ich. Entsprechend gespannt bin ich natürlich, wie es klappen wird. Aber eigentlich ist Schlittschuhlaufen ja ähnlich wie Fahrradfahren – das verlernt man nicht.

Die ersten Schritte auf dem Eis sind noch etwas wackelig, schnell scheinen sich aber meine Füße daran zu erinnern, wie es geht. Ich drehe eine Runde, zwei Runden. Hier und da fahre ich etwas schneller, mache vor den Kurven aber wieder langsam. Man will ja kein Risiko eingehen. Zumal mir das Bremsen offen gestanden etwas Schwierigkeiten bereitet. Als Kind war es kein Problem, mich richtig "in die Eisen zu werfen", um anzuhalten. Inzwischen traue ich mich das schlicht nicht mehr. Also muss jedes Mal die Bande herhalten. Ich bin aber offensichtlich nicht die einzige, bei der das der Fall ist.

Mit der Zeit wird es ganz schön warm und das, obwohl man sich auf dem Eis bewegt. "Das Wetter ist natürlich nicht optimal, weil es zu warm ist", sagt Phillipp Baudouin, Leiter des Amtes Kultur, Sport und Tourismus der Stadt Nagold. "Aber wir sind positiv überrascht, wie viel trotzdem los ist." Die Stadt bekomme durchweg positive Rückmeldungen zu der Eisbahn, die das erste Mal überhaupt am Longwyplatz aufgebaut wurde. Vor allem, weil auch abseits der Eisbahn einiges geboten ist. Jeden Abend gibt es Live-Musik und auch der Nikolaus schaut vorbei. "Die Eisbahn hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem richtigen Treffpunkt entwickelt", freut sich Baudouin. Wenn alles weiterhin gut läuft, stünden die Chancen gut, dass es 2019 wieder eine Eisbahn geben wird, sagt er.

Dieses Jahr haben Besucher noch bis zum 6. Januar die Möglichkeit, auf Schlittschuhen ihre Runde zu drehen. Ich mache jetzt aber erst einmal eine Pause und gönne mir einen Punsch.

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