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Nagold Rohrbrüche häufen sich

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Der Technische Ausschuss der Stadt Nagold gab jetzt Mittel für die Sanierung der Wasser- und Abwasserleitungen in der Hohe Straße frei. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

In der Hohe Straße in Nagold häufen sich in den letzten Jahren die Rohrbrüche beim öffentlichen Trinkwasserleitungsnetz. Auch der Abwasserkanal in diesem Bereich weist zahlreiche schwere Schäden auf. Weshalb der Technische Ausschuss (TA) des Nagolder Gemeinderats jetzt die zügige Sanierung anschob.

Nagold. Und zwar mit einer einstimmig beschlossenen Vergabe der notwendigen vorbereitenden Architekten- und Ingenieurleistungen für die Erneuerung der Kanalisation und Wasserleitung in der Hohe Straße an das Ingenieurbüro Raidt und Geiger aus Rottenburg am Neckar. Denn infolge der aktuell sehr großen Nachfrage nach Leistungen im Tiefbau beabsichtigt die Nagolder Stadtverwaltung, die Bauleistungen so schnell wie möglich auszuschreiben.

Eine zügige Ausschreibung ist das Ziel

Auf diese Weise soll den in Frage kommenden Baufirmen ausreichend Vorbereitungszeit gegeben werden, Angebot und eventuelle Bauausführungen optimal zu planen und zu disponieren. Die Chancen, auf diese Weise wirtschaftlich interessantere Angebote für die Ausführung der Bauleistungen zu erhalten, stünden so deutlich besser, heißt es in der entsprechenden Sitzungsvorlage. Und damit auch zügig ausgeschrieben werden kann, braucht es die raschen Planungsleistungen eines versierten und erfahrenen Ingenieurbüros – weshalb man seitens der Stadt keine Experimente möchte und deshalb auf das Büro Raidt und Geiger aus Rottenburg setzen will, mit dem man bereits in der Vergangenheit verschiedentlich gute Erfahrungen in diesem Bereich gemacht hatte. Da es sich bei der Vergabe um freiberufliche Leistungen unterhalb der Schwellenwerte handelt, können die gewünschten Ingenieurleistungen "freihändig" vergeben werden – also ohne eigene Ausschreibung der Planungsleistungen.

Gusswasserleitungen stammen aus den 1950er-Jahren

In der Hohe Straße sind derzeit Gusswasserleitungen aus den 1950er-Jahren verbaut, die – so die Erfahrung der letzten Monate und Jahre – dringend erneuerungsbedürftig seien, um die Versorgungssicherheit der Anwohner in der Hohe Straße mit Trinkwasser dauerhaft zu gewährleisten. Dasselbe gelte für die öffentliche Kanalisation in diesem Bereich, die ebenfalls aus den 1950ern stamme. Auch die Kanalisation weise zahlreiche schwere Schäden auf, die ebenfalls eine komplette Erneuerung der Kanäle in offener Bauweise notwendig machten.

Die Honorarkosten für die gewünschten Planungsleistungen belaufen sich bei den Kanalarbeiten auf rund 62 000 Euro brutto, bei der Trinkwasserleitung auf knapp über 25 000 Euro. Die Finanzierung ist über bereits erfolgte Mittel-Einstellungen im laufenden Haushalt gesichert.

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