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Nagold Räte mahnen mehr Öffentlichkeitsarbeit an

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Die Nagolder Stadtkirchen- und Remigiusgemeinde sowie die Iselshauser Kirchengemeinde sollen bald fusioniert werden Foto: Schwarzwälder-Bote

Nagold. Rückblick auf die Gemeindeversammlung der evangelischen Nagolder Gesamtkirchengemeinde am 5. März auf dem Lemberg – und nächste Schritte: Das stand auf der Agenda des Gemeindekonzeptionsausschusses. Vereinbart wurde ein hohes Gremieneinvernehmen, noch mehr Öffentlichkeitsarbeit und kommende Teilgemeindeversammlungen.

Im Rückblick auf die Gemeindeversammlung lobten die Kirchengemeinderäte den hohen Informationsgehalt der Veranstaltung. Gut sei gewesen, dass alle vier Pfarrer sich geäußert hätten. Es seien je eigene Akzente und doch große Einigkeit in der Pfarrerschaft zu spüren gewesen. Die Räte mahnten noch mehr Öffentlichkeitsarbeit, noch mehr Foren der Information und weiterhin klare Vorentwürfe und Vorgaben an. Gerade die weitreichenden Ausarbeitungen, die ja noch nicht beschlossen seien, ermöglichten präzise Stellungnahmen und Rückfragen und konstruktive Kritik aus den Gemeinden.

Sehr positiv zu sehen sei, dass die Ehrenamtlichen dieses Konzept nicht nur mitvorgestellt, sondern es auch mit entworfen hätten und als Gremien gemeinsam dahinter stünden. Festgehalten wurde, auch weiterhin die Materialien aus den Inforunden ins Netz zu stellen.

Für die weiteren Schritte hin zur Fusion der Kirchengemeinde und zur konzeptionellen Einbindung der 50-prozentigen Krankenhauspfarrstelle im Jahr 2016 wurde angeregt, bis zu den Teil­gemeindeversammlungen weiter vielfältig Menschen mitzunehmen auf den Weg des Verstehens, mit Inforunden und Gesprächen, Materialbereitstellung und genauem Hinhören und Beantworten der besorgten Fragen.

Gemeindeversammlungen in den Teilgemeinden wurden auf Montag, 18. Mai (Remigiusgemeinde), Mittwoch, 20. Mai (Stadtkirchengemeinde) und Donnerstag, 21. Mai (Iselshausen) festgelegt.

Der Ablauf soll bei allen Versammlungen ähnlich gestaltet werden. In einer Vor-Eingangsphase ab 19 Uhr können sich die Gemeindeglieder an Materialwänden noch einmal einen Einblick verschaffen über den Sachstand sowie ihre besonderen Themenwünsche für den Abend markieren.

Um 19.30 Uhr beginnen dann die Versammlungen. Nach einer Begrüßung und einem Infoteil durch den Vorsitzenden des Gesamtkirchengemeinderats, Michael Ehrmann, werden Ortspfarrer und Orts-KGR-Vorsitzender Stellung nehmen. Nach einem Votum des Dekans, der auch noch einmal die von den Besuchenden besonders markierten Themen aufnehmen wird, geht der Abend über in eine offene Gesprächs- und Rückmelderunde.

Zum Abschluss dieses Plenums soll über die weiteren Entscheidungswege der Gremien informiert und die weitere Zeitschiene eingebracht werden.

Der Abend im Gemeindekonzeptions-Gremium endete mit einem Dank an das Moderatorenteam von auswärts, Anita Jäger-Kmet und Frank Morlock, sowie der Bitte an die beiden, auch den weiteren Prozess mit zu begleiten, um den Blick des Gremiums immer wieder zu weiten und um kritisch rückzumelden, wie die Wahrnehmung und Steuerung des Prozesses transparent und gut verlaufen kann. Das Moderatorenteam wiederum sprach dem Gremium hohe Anerkennung aus, weil es – über das übliche Maß in der Kirche hinaus – nun nach der erforderlichen einen Gemeindeversammlung mit Anhörung sogar noch drei weitere Anhörungs-Versammlungen einberufe. Damit sei man im Blick auf Gemeindebeteiligung sehr intensiv unterwegs im Landesvergleich.

 
 

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