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Nagold Projekt "Totholz lebt" geht in die Verlängerung

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Das Gütesiegel "Wendelin" mit dem die abgestorbenen Obstbäume bei der Aktion "Totholz lebt" geadelt werden. Foto: Schwarzwälder-Bote

Nagold. Seit vergangenem Herbst läuft unter der Trägerschaft des BUND Nagold die Aktion "Totholz lebt". Sie wird nun bis Ende März verlängert. In den nächsten Wochen können Obstbaumbesitzer im Bereich Nagold eine Prämie in Höhe von 50 Euro bekommen, mit der sie für den Aufwand der Baumerhaltung entschädigt werden.

Wer in Nagold, Ebhausen, Egenhausen, Haiterbach, Mötzingen oder Jettingen einen abgestorbenen Baum besitzt und sich dazu bereit erklärt, dieses "Totholz" zur Besiedlung von Tieren zu erhalten, kann eine Geldprämie einstreichen.

Gerade jetzt, zum nahenden Winterende hin, werden viele Bäume gefällt, weil sie tot sind, obwohl sie noch wichtige Lebensräume für Kleintiere, wie Insekten und Würmer, aber auch Vogelarten, wie Specht, Meise und Wendehals, wichtige erhaltenswerte Lebensräume bieten. Die Tiere können sich hier ansiedeln und tragen wesentlich zum natürlichen Kreislauf in der Nahrungskette bei.

Totholz bietet vielfältige Möglichkeiten der Besiedlung. Risse und Spalten eignen sich als Territorium für Moose und Flechten, während sich in den mürben Bäumen Mikroorganismen bilden, Insekten ihre Eier ablegen, die den Vögeln als Nahrung dienen.

Forstrevierleiter Klaus Kälber setzt sich gemeinsam mit dem BUND Nagold für die Sensibilisierung als Lebensraum von abgestorbenen Bäumen ein und will sie "endlich gewürdigt sehen", so seine Worte.

"Wendelin" als Symbolfigur

Das Projekt "Totholz lebt" sorgt zum einen für die Akzeptanz toter Obstbäume und adelt diese gleichzeitig mit einem Gütesiegel, ein Schild mit dem "Wendelin", der als Symbolfigur für den Vogel Wendehals steht. Dieses Logo können die Besitzer an ihrem Baum anbringen. Ein aufgedruckter QR-Code führt zur zugehörigen Internetseite. Gefördert wird die verlängerte Aktion aus Mitteln der Leader-Projektförderung Landschaftspflege und Naturschutz gemeinsam mit dem BUND Nagold.

Forstmann Klaus Kälber wünscht sich auf jeder Gemarkung etwa zehn solcher Bäume. Die Besitzer erhalten für maximal zwei Bäume eine Aufwandsentschädigung über 50 Euro. "Bisher wurden 30 "Wendelins" an Bäumen angebracht, für weitere 100 betroffene Obstbäume steht Geld zur Verfügung", erklärt er das Verfahren und "wer sich meldet, gibt am besten gleich Gemarkung und Flurstücks-Nummer mit an, dann geht alles schneller. Die ersten hundert Baumbesitzer erhalten die Prämie, danach gibt’s auf jeden Fall einen Wendelin."

Wer mitmachen möchte, erhält Informationen auf den Seiten www.totholzlebt.de oder direkt beim Forstrevierleiter. Anmeldungen zum Erhalt einer Förderung sind telefonisch unter der Rufnummer 0171 – 772 84 81 oder per Mail unter KKaelber@t-online.de bei Klaus Kälber möglich.

 
 

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