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Nagold Pilot-Projekt Eisbahn: Eine Bilanz

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Kommt die Eisbahn im nächsten Jahr wieder? Foto: Fleig

Nagold - Endspurt für die Nagolder Eisbahn: Bis zum 6. Januar dürfen Besucher noch aufs Eis. Zeit, eine Zwischenbilanz des Pilot-Projekts zu ziehen. Trotz verregneter Besucherzahlen zeigen sich die Stadt und die Veranstalter zufrieden.

Aller Anfang ist schwer: So manche wackeligen Schritte auf der Nagolder Eisbahn finden ein abruptes Ende auf dem Hosenboden. Andere Eisläufer nehmen unbeeindruckt Tempo auf. Das Kratzen der Kufen mischt sich mit der Musik, während die Zuschauer am Rand die Sonne genießen.

An solchen Tagen drehen laut Veranstalter Christoph Römmler bis zu 500 Besucher ihre Runden auf dem Eis. "Insgesamt wird die Bahn sehr gut angenommen", sagt er. Obwohl es sich bei der Nagolder Bahn um eine Premiere handelt, seien die Zahlen mit etablierten Eisbahnen in anderen Städten vergleichbar.

Dauerregen trübt Besucherzahlen

Dennoch sei die Zwischenbilanz durchwachsen, so Römmler, eben passend zum Wetter. So hatte anhaltender Regen an gleich drei Wochenenden im Advent Besucher ferngehalten. Deshalb erreichten die bisherigen Zahlen nicht ganz die Erwartungen, wie Römmler einräumt. An zwei Tagen musste die Eisbahn wegen starken Niederschlägen sogar geschlossen bleiben, bedauert der Veranstalter. Das Wasser hatte sich auf der Eisfläche gesammelt.

"Die Eisbahn hat eine einzige Einschränkung: das Wetter", hält Oberbürgermeister Jürgen Großmann fest. Dennoch verbucht er den Start der Nagolder Eisbahn als Erfolg "und zwar ein so starker, dass wir sie 2019 wiederholen möchten". Aus seiner Sicht habe Nagold mit der Bahn nicht nur einen Treffpunkt für alle Generationen gewonnen. Es sei auch gelungen, die Altstadt in der Zeit zwischen dem traditionellen Weihnachtsmarkt und Neujahr zu beleben.

Diese Einschätzung deckt sich mit den Rückmeldungen, die Siegrid Plaschke vom City-Verein von den Nagolder Einzelhändlern erhalten hat: "Die Eisbahn hat sicher die Frequenz in der Stadt erhöht." Deshalb wäre eine Wiederholung auch aus Sicht des Vereins wünschenswert. "In Nagold sagt man eigentlich, dass man Dinge mindestens drei Mal machen muss", schmunzelt sie.

Falls die Eisbahn in eine neue Runde gehen sollte, so wäre auch Nico Meinhardt von MHF Event und Catering gerne wieder dabei. Mit seinem Team versorgt er die Eisläufer mit Glühwein und Punsch aber auch mit Weinbergschnecken, Roter Wurst und Flammkuchen. Obwohl auch er den verregneten Dezember zu spüren bekommen habe, sei er grundsätzlich zufrieden. "Wir sehen aber mit Sicherheit Entwicklungspotenzial", sagt er und reicht zwei dampfende Tassen über die Theke.

Viele Besucher reisen aus dem Umland an

Inzwischen füllen sich nicht nur die Tische an den Verpflegungsständen, sondern auch die Eisfläche. Viele Familien sind an diesem Tag extra aus dem Umland angereist, um ein paar Runden auf dem Eis zu drehen und durch die Stadt zu schlendern. Das zeige, dass die Eisbahn "eine große Anziehungskraft hat", sagt OB Großmann.

Mit den Eisläufern, die sich nach und nach auf der Fläche tummeln, steigt auch die Zahl der Rillen und Furchen im Eis. Das fällt nicht nur den Besuchern auf, sondern ist auch dem Veranstalter bewusst. "An normalen Tagen ist es kein Problem, aber an sehr starken Tagen ist es zugegeben etwas weniger ideal zum Laufen", räumt Römmler auf Nachfrage ein. Da auf den kleinen Eisbahnen keine Maschinen zum Einsatz kommen, dauere es aber mehr als eine Stunde, die Eisdecke von Hand zu erneuern.

Deshalb habe sich der Veranstalter dazu entschieden, die Eisbahn während des Betriebs nicht zu schließen und sich auf die abendliche Eispflege zu beschränken. So würde auch in den anderen Städten verfahren, sagt Römmler.

Er sammele im Moment noch, was bei der Nagolder Eisbahn an Erfahrungswerten zusammenkomme. Im kommenden Jahr gelte es dann, sich zeitnah mit allen Beteiligten auszutauschen. Dann wird auch über eine mögliche Wiederholung entschieden.

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