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Nagold Orgel spielen wie im Gottesdienst

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Peter Ammer (links) organisiert den Orgelwettbewerb in der Stadtkirche.Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. Von 18. bis 20. September ist die Stadtkirche Nagold Schauplatz des 6. Wettbewerbs für gottesdienstliches Orgelspiel, der vom Verband Evangelische Kirchenmusik in Württemberg ausgerichtet wird. Ein Wettbewerb, der nach Angaben von Organisator Peter Ammer weltweit seinesgleichen sucht.

23 Musiker haben sich angemeldet

Ziel des Wettbewerbs, dessen Schirmherrschaft Landesbischof Frank Otfried July übernommen hat, ist es, die Orgelmusik als einen wesentlichen Bestandteil des Gottesdienstes in den Mittelpunkt zu stellen. Die 1971 von der Firma Weigle erbaute Orgel in der Stadtkirche Nagold wurde 2012 unter Verwendung historischer Register der Vorgängerorgel sowie einiger neuer Register durch die Orgelbaumeister Michael Mauch und Tilman Trefz komplett überarbeitet. Die Orgel mit 60 Registern auf vier Manualen und Pedal eignet sich hervorragend, um den vielfältigen stilistischen Anforderungen eines solchen Wettbewerbs gerecht zu werden.

23 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich angemeldet haben, stellen sich in den Bereichen Literaturspiel und Liturgisches Orgelspiel in drei Leistungsklassen – Anfänger, Fortgeschrittene und Profis – einer sechsköpfigen Jury. Die Altersspanne der Kandidaten reicht von zwölf bis 63 Jahren, und das Spektrum der Berufe ist überaus vielfältig.

Im Verlauf des Wettbewerbs erklingen Werke barocker Meister wie Matthias Weckmann, Dietrich Buxtehude, Georg Böhm, Christoph Druckenmüller und natürlich Johann Sebastian Bach, von dem allein 20 Werke erklingen werden. Die Romantik ist mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johann Gottlob Töpfer, César Franck, Léon Boëllmann, Charles-Marie Widor und Max Reger vertreten. Auch auf Komponisten der klassischen Moderne wie Jehan Alain, Olivier Messiaen, Petr Eben und John Rutter darf man gespannt sein.

Jedoch wird auch Liturgisches Orgelspiel gefordert und gleichgewichtig zum Literaturspiel bewertet. Neben dem Spiel von Sätzen aus dem Orgelchoralbuch werden eigene Intonationen und Begleitsätze gefordert. Außerdem muss ein vorbereitetes Choralvorspiel gespielt sowie ein Choral auf Zuruf intoniert und begleitet werden.

Die Wertungsspiele zum Orgelwettbewerb sind öffentlich und finden am Freitag, 18. September, von 9.30 Uhr bis 20 Uhr sowie am Samstag, 19. September, von 10.30 Uhr bis 17.40 Uhr in der Stadtkirche Nagold statt.

Zahlreiche Sachpreise werden vergeben

Abschluss und Höhepunkt des Wettbewerbs ist das öffentliche Preisträgerkonzert mit Preisverleihung, das am Sonntag, 20. September, um 18 Uhr in der Stadtkirche Nagold stattfinden wird. Um die Leistungen der Kandidaten zu würdigen, werden 1. bis 3. Preise vergeben, die mit Auftrittsmöglichkeiten innerhalb renommierter Orgelkonzertreihen der württembergischen Landeskirche verbunden sind.

Außerdem werden zahlreiche Sachpreise vergeben, die vom Verband Evangelische Kirchenmusik in Württemberg, von ORGANpromotion (Horb) sowie den Verlagen Carus (Stuttgart) und Strube (München) gestiftet werden. Die Preise und Teilnahmeurkunden werden von Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke überreicht.

Der Eintritt zu den Wertungsspielen und zum Preisträgerkonzert ist frei. In der Stadtkirche Nagold stehen circa 90 Sitzplätze zur Verfügung. Da Personen, die zu einem Haushalt gehören, beieinander sitzen dürfen, kann sich die Gesamtzahl beträchtlich erhöhen. Eine Anmeldung zum Preisträgerkonzertkonzert ist erforderlich und bei Bezirkskantor Peter Ammer ab Montag, 14. September möglich (Telefon 07452/81 70 91, E-Mail: bezirkskantorat.nagold@elk-wue.de).

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