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Nagold "Oldies" sind diesmal in der Überzahl

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Am Jugendhaus sammeln sich am Anfang die Demonstrationsteilnehmer.Fotos: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. Etwa 50 Demonstranten haben sich am Freitagnachmittag vor dem Youz eingefunden, um für Klimaschutz zu protestieren. Viele sind dem Aufruf der Organisatoren gefolgt und sind mit dem Fahrrad gekommen.

Für "Fridays for Future" und "Oldies for Future" ist es die erste Demo seit September vergangenen Jahres. Eine Sache fällt auf. Die "Oldies" sind dieses Mal in der Überzahl. "Die bisherigen jungen Akteure waren Abiturienten und Schulabgänger. Die sind inzwischen raus", erklärt Ulrich Mansfeld, einer der "Oldies". Neue Junge zu finden sei bisher schwierig gewesen. Ebenso spiele das Wetter und Corona eine Rolle.

Florian Stare, Mitorganisator bei "Fridays for Future" nennt später aber noch einen Grund. Einige der jungen Aktivisten sind in Hessen bei der Besetzung des Dannenröder Walds. Dieser soll für eine neue Autobahn weichen.

Vom Youz aus geht es, begleitet vom Läuten der Fahrradklingeln, über die Turm- und Hirschstraße zum Rathaus. Dort ergreift "Oldie" und Mitorganisator Ulrich Hartmann das Megafon. "Die Stadtverwaltung gibt sich Mühe mit dem Klimaschutzkonzept. Aber wir Bürger müssen unseren Teil dazu beitragen. Ohne uns läuft nichts", sagt er.

Auf dem Vorstadtplatz ist der nächste Halt. "Wir brauchen eine entschlossene Lösung für das größte Problem, das die Menschheit hat", ruft Stare ins Megafon. Da die Politik die Forderungen der Klimaschutzbewegung nicht umsetze, müsse weiter Druck ausgeübt werden.

Die Demo endet am Longwy-Platz, wo ein Streicherquartett um Ulrich Hartmann für einen musikalischen Abschluss sorgt. Zwischen den Stücken kommen noch einige der alten und jungen Aktivisten zu Wort. Alle sind sich einig: sowohl Politik, als auch jeder Einzelne müsse handeln und das schnellstmöglich, so der Tenor.

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