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Nagold Nominierungsversammlung ist alternativlos

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Klaus Mack (links) und Alessandro Pagella (rechts) wollen für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt in den Bundestag einziehen und die Nachfolge von Hans-Joachim-Fuchtel antreten. Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. Die steigenden Infektionszahlen in Baden-Württemberg haben auch Auswirkungen auf die geplante Nominierung des Bundestagskandidaten der CDU für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt am Freitag in der Nagolder Stadthalle. Die Partei weitet deshalb ihr Hygienekonzept aus. Zur Wahl stehen die beiden Kandidaten Klaus Mack und Alessandro Pagella.

Letztendlich gebe es zur Versammlung keine Alternative, machten die jeweiligen Kreisvorsitzenden der Christdemokraten von Freudenstadt und Calw, Katrin Schindele und Thomas Blenke, deutlich. Ohne eine solche Versammlung hätte die CDU überhaupt keinen Kandidaten für den Bundestag, gibt Blenke zu bedenken. Die beiden CDU-Kreisverbände von Freudenstadt und Calw organisieren die Nominierung. Veranstalter ist der CDU-Bezirksverband Nordbaden.

"Alle Teilnehmer erhalten eine FFP2-Maske"

Zur eigenen Sicherheit müssen alle Besucher zu den bisher geplanten und für größere Veranstaltungen üblichen Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Lüften und Abstand halten Mund-Nasen-Bedeckungen tragen. "Alle Teilnehmer erhalten eine FFP2-Maske, die aktuell den besten Schutz bietet und bei der die Infektionsübertragung minimal ist", so Blenke. Ein großes Zelt neben der Stadthalle soll außerdem den Platz der ohnehin größten Halle in der Region ausdehnen. Kontakte bei der Veranstaltung sollen sofern möglich verhindert werden. Desinfektionsmittel stünden ausreichend bereit. Damit die Wahl so schnell wie möglich über die Bühne gehe, werde auf Musik und Grußworte verzichtet, ergänzte Blenke.

Da die geplante Nominierung des CDU-Bundestagskandidaten von gesellschaftlicher Relevanz sei und es um ein staatliches Mandat gehe, bleibe der Parteitag in Nagold von der seit Montag geltende 100-Personen-Grenze bei Veranstaltungen unberührt, heißt es in einer Mitteilung der beiden CDU-Kreisverbände. "Das Infektionsgeschehen wird sich in den nächsten Monaten höchstwahrscheinlich nicht verbessern, deshalb müssen wir am Freitag nominieren. Das Bundeswahlgesetz lässt leider keine Alternative als eine Präsenzveranstaltung zu", erklärte Blenke. Eine Briefwahl sei nicht möglich, fügte er hinzu.

"Vertrauen Sie in ein umfangreiches Hygienekonzept"

"Wichtig für unsere Mitglieder sind drei Dinge: Bitte bringen Sie ausreichend Zeit im Vorlauf zum Veranstaltungsbeginn mit, bringen Sie Kleidung zum Schutz vor Kälte und Zugluft mit (›Zwiebelschalenprinzip‹) – es wird durchgängig umlüftet sein – und Vertrauen Sie in ein detailliertes und umfangreiches Hygienekonzept", ergänzte Carl Christian Hirsch, Vorsitzender der CDU Nagold.

Blenke: "Wir sind in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und haben uns von mehreren Ärzten beraten lassen. Mit unseren geplanten Hygienemaßnahmen schöpfen wir jede Möglichkeit zur Infektionsminimierung aus. Diese aufwendigen Maßnahmen sind gegenüber der Bevölkerung und unseren Mitgliedern unbedingt geboten." Das Rote Kreuz und ein Arzt seien immer vor Ort, so Blenke.

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