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Nagold Nach Blitzeinschlag: dritter Feuerwehreinsatz

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Erneut wurde in dem Haus in Nagold ein qualmender Brandherd entdeckt. Foto: Thomas Fritsch

Nagold - Nach einem Blitzeinschlag am Wochenende und einem erneuten Einsatz am frühen Montagmorgen ist am Mittwoch erneut ein qualmender Brandherd entdeckt worden. Wiederum musste die Feuerwehr in die Emminger Straße in Nagold anrücken. Verletzte gab es zum Glück nicht. In Simmersfeld schlug bereits am Samstagabend ein Blitz in ein Haus ein und verursachte einen Schwelbrand in einer Küche. Verletzt wurde niemand, allerdings entstanden 30.000 Euro Sachschaden.

Ob Vatertagswanderung oder Ausflug ins Grüne am Muttertag - solche Unternehmungen fielen in den vergangenen Tagen vielerorts im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Gewitter und Starkregen suchten die Region heim, Blitzeinschläge richteten Schäden an. Wie es zu den vielen Gewittern kam, erklärt der Deutsche Wetterdienst: Innerhalb einer sogenannten "Tiefdruckrinne", einer Zone mit niedrigem Luftdruck, befand sich eine Luftmassengrenze, die feuchtwarme Luft im Osten und Südosten von kühlerer Luft im Westen und Südwesten trennte. Dadurch bildeten sich Gewitter.

Insgesamt soll es auf der Erde circa 2000 Gewitter pro Stunde mit etwa 100 Blitzen pro Sekunde geben, die meisten davon in tropischen Regionen. In Deutschland treten die meisten Gewitter im Juli auf, heißt es vom Deutschen Wetterdienst weiter. Wer im Freien von einem Gewitter überrascht wird, sollte einige - den allermeisten sicher bekannte - Ratschläge befolgen, wie hoch aufragende Gegenstände zu meiden oder sich in eine Senke zu hocken. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit, als Fußgänger draußen von einem Blitz getroffen zu werden, aber sehr gering. Im langjährigen Mittel - hierbei wird der Mittelwert von einem Zeitraum von meist etwa 30 Jahren berechnet - gibt es in Deutschland drei bis vier Blitztote pro Jahr, also sehr wenige.

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