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Nagold "Mal wieder ein richtiges Live-Erlebnis"

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Wieder erlaubt: Zahlreiche Gäste verließen ihre Autos und nahmen vor der Bühne auf Stühlen Platz.Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Ein guter Schluss ziert alles: Mit dem Gastspiel des Duos "Dui do on de Sell" endete am Wochenende der erste Veranstaltungsblock mit Live-Auftritten im Nagolder Autokino. Fortgesetzt wird das neue Kulturformat "Nagold (a)live" im August im Hof bei der Alten Seminarturnhalle.

Nagold. Unter dem Motto "Best of" hatten Petra Binder und Doris Reichenauer im Autokino die Lacher auf ihrer Seite – und in ihren von Situationskomik strotzenden Dialogen stand immer wieder der Ehe- und Familienalltag im Mittelpunkt. Deutlich wurde aber auch, dass "Dui do on de Sell" eine große Fangemeinde haben – denn ihr Auftritt auf dem Teufelareal war die bislang am besten besuchte Veranstaltung.

Froh, mal wieder auf der Bühne und vor Leuten stehen zu dürfen, zeigte sich das Schwaben-Duo – auch wenn der Besuch eines Autokinos früher nur dann als erfolgreich bezeichnet werden konnte, "wenn die Scheiben beschlagen waren".

"Wenn der Vogel tot ist, kann man den Käfig offen lassen"

Nach über 30 Jahren Ehealltag haben Petra Binder und Doris Reichenauer genügend Munition für den Geschlechterzwist der humorvollen Art gesammelt. Und nach so langer Zeit braucht Doris Reichenauer auch nicht mehr eifersüchtig zu sein, denn "wenn der Vogel tot ist, kann man den Käfig offen lassen". Ein anderes Rezept lautet: "Eine Frau muss shoppen und so viel einkaufen, dass sich der Mann keine Zweite leisten kann". Für Petra Binder ist nach so viel Eheerfahrung klar, dass ihr im Zweifel kein stationärer Mann mehr herkommen würde – denn "ambulant tät reichen".

Nach guten anderthalb Stunden und einem Hupkonzert als Beifall hoffte das Duo, dass Corona bald wieder vorbei ist – und sie fügten hinzu: "Wenn Veranstalter so mutig send, dann ganget no".

"Das war mal wieder ein richtiges Live-Erlebnis und schön zu sehen, dass es angenommen wird", freute sich anschließend Sebastian Kalmbach als Betreiber des Autokinos, dass auch etliche der rund 150 Besucher ihre Autos verlassen und im Freien Platz genommen hatten. Wie Wolfgang Schäfer als Vorsitzender des Fördervereins Alte Seminarturnhalle anmerkte, müsse man die Menschen langsam wieder an Events heranführen. Und deshalb setzen Förderverein und Teufelwerk ihre Zusammenarbeit mit dem Kulturformat "Nagold (a)live" im August fort, dann aber im Posthof bei der Alten Seminarturnhalle. "Das soll auch ein Programm für alle sein, die nicht in den Urlaub fahren", erklärt Sebastian Kalmbach.

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