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Kreis Calw Linke schickt 18-Jährige ins Rennen

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Ralph Moldenhauer, Kreis- Vorsitzen­der der Linken und die frisch nominierte Bundestagskandidatin Lorena Müllner aus Altensteig. Foto: Stadler

Kreis Calw - "Jung, weiblich und mit Parteierfahrung", so sollte die Kandidatin für den 2017 neu zu wählenden Bundestag sein. Und so fiel die Wahl der Partei "Die Linke" des Kreisverbandes Calw auf die 18-jährige Altensteigerin Lorena Müllner. Ihre Nominierung wurde bei der Versammlung der Partei einstimmig beschlossen.

Ralph Moldenhauer, Vorsitzender im Kreisverband Calw von "Die Linke", präsentierte im Nagolder Naturfreundehaus die junge, zurückhaltende Lorena Müllner, auf die die Wahl für die Bundestagskandidatin seiner Partei gefallen ist. "Wir wollten einen Gegenpart zu den sonst eher 40- bis 70-jährigen Kandidaten", erklärte er die Auswahl der gerade erst volljährig gewordenen jungen Frau, die in diesem Frühjahr am Christophorus-Gymnasium Altensteig ihr Abitur ablegte und jetzt an der Tropenklinik Tübingen ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Danach will sie Kinderkrankenschwester werden.

"Sie überzeugt durch erfrischende Jugend"

Moldenhauer hat Lorena Müllner beim Landtagswahlkampf im Frühjahr kennengelernt. Sie ist erst seit Anfang 2016 Parteimitglied und fungiert schon jetzt als Presse- und Landessprecherin. Darüber hinaus gehört sie seit September 2015 dem Jugendverband "Linksjugend Solid" an. Für den Vorsitzenden reicht diese kurze Parteierfahrung aus, um die noch bei der Familie wohnende Lorena Müllner als Bundestagskandidatin zu nominieren.

"Ihr Profil passt", untermauerte er die Entscheidung. Und außerdem, so der Vorsitzende und weitere anwesende Parteimitglieder, "hat sie erfahrene Berater an ihrer Seite und überzeugt durch erfrischende Jugend". Schon seit der 5. Klasse interessiert sie sich für politische Themen, das Interesse wurde während der Pubertät und Geschichtsthemen wie "Nationalsozialismus" noch verstärkt. Sie bewunderte die Parteikandidatin der Landtagswahl. "Ich möchte gerne die Bürgerinteressen vertreten, mich zeigen und anhören, was die Menschen bewegt und worüber sie unzufrieden sind", bezieht Müllner Position zu ihrer Kandidatur.

Falls sie es schaffen sollte, in den Bundestag einzuziehen, stehen für sie die Asylpolitik und die Wohnungsnot als Themen schon fest. "Asylunterkünfte müssen schöner gestaltet werden, die Leute müssen aus den Hallen raus und sollten integriert werden durch Sprachkurse – sofern sie das wollen", so ihre Worte.

Sie steht hinter dem Parteiprogramm, das sie zwar nicht auswendig kennt, aber vertreten will, auch was die Umverteilung von Einkommen und Vermögen von oben nach unten anbelangt. "Hartz IV muss weg, dafür sollte ein bedingungsloses Grundeinkommen stehen und die Mindestlöhne sollten um 2,50 Euro nach oben korrigiert werden", darüber sind Müllner und die Parteigenossen sich einig.

 

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