Auch die Umsätze in den bis 24 Uhr geöffneten Geschäften scheinen zu stimmen. Brödle-Aktion gestartet.
Nagold - Das war ein Auftakt nach Maß: Mit einer stimmungsvollen Lichternacht läuteten die Fachgeschäfte in der Innenstadt rechtzeitig zum ersten Advent den Nagolder Winterzauber ein. "Das war die bisher beste Lichternacht und es wurde richtig gut eingekauft", machte Gewerbevereinschef Helmut Raaf deutlich.
Und in der Tat: Die vierte Lichternacht lockte am Freitagabend noch mehr Besucher als in den Vorjahren in die vorweihnachtlich illuminierte Innenstadt, die zum Late-Night-Shopping bis Mitternacht eingeladen hatte. 70 Lichtobjekte in verschiedenen Farben und zahlreiche Laternen erzeugten ein stimmungsvolles Ambiente in der gut frequentierten Innenstadt.
Aber auch das Rahmenprogramm konnte sich wieder sehen lassen. Während die Venezianische BläserWerkstatt am Unteren Markt ihren Stammplatz hat, spielte die Stadtkapelle Nagold am Vorstadtplatz unterm Weihnachtsbaum mit weihnachtlichen Klängen auf. Unter den Rathausarkaden sorgten das Bläserensemble der Christiane-Herzog-Realschule sowie die Junior- und Senior-Big-Band des Otto-Hahn-Gymnasiums für die musikalische Umrahmung. Gleich an mehreren Standorten war zudem das Duo "Natural Groove" mit Livemusik präsent. Für Leucht- und Feuershows an verschiedenen Orten sorgte "Magic Paddy" mit seiner Show.
"Das war ein richtig guter Auftakt für den Winterzauber", erklärte Helmut Raaf. Besonders gut hatten ihm die fantasievoll gestalteten Brunnen in der Innenstadt gefallen.
Über viele lobende Stimmen zur illuminierten Innenstadt freute sich ebenso Citymanagerin Angela Nisch. Wie sie beobachtet hatte, waren in der Stadt auch viele "Rezeptjäger" unterwegs, denn die Werbering-Geschäfte starteten ihre Adventsaktion mit selbstgebackenen "Brödle" und den dazugehörigen Rezepten. Die Ordner und Rezepte gibt es auch an den kommenden Adventssamstagen bei den teilnehmenden Fachgeschäften.
Zwar gaben bei der vierten Lichternacht vor allem die jüngeren Besucher den Ton an, aber auch viele Familien mit Kindern schlenderten durch die Stadt, und am Ende konnten die Einzelhändler und Gastronomen dank gut frequentierter Geschäfte, Gasthäuser und Kneipen durchaus zufrieden mit ihren Umsätzen sein.