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Nagold Lärmschutzwand an der Bundesstraße

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Zur Bundesstraße hin (hinten links) entsteht am "Hasenbrunnen" noch eine Lärmschutzwand. Foto: Fritsch

Nagold - Die Nachfrage nach Bauland im Gebiet "Hasenbrunnen" soll gigantisch sein. Doch noch wird das Gebiet nur erschlossen. Im Frühjahr 2020 aber sollen die Häuslebauer starten können. In der Zwischenzeit wird noch eine Lärmschutzwand erstellt. Alles andere als ein billiges Unterfangen.

Als die Vergabe im Nagolder Gemeinderat diskutiert und letztlich beschlossen wurde, da lag es an Wolfgang Henne (SPD) den Finger in die Wunde zu legen. Nicht etwa, dass er sich gegen die Lärmschutzmaßnahmen aussprach. Nein, im Gegenteil. Henne verwies darauf, dass auch andernorts Lärmschutzmauern notwendig wären – zum Beispiel auf dem Galgenberg. Noch immer sei hier nichts geschehen.

Wahrscheinlich kann man die Liste noch erweitern. Man muss gar nicht weit weg vom Neubaugebiet Hasenbrunnen gehen. Oberhalb des im Tal gelegenen Baugebiets, auf dem Steinberg, werden immer wieder Forderungen nach einer Lärmschutzwand zur Bundesstraße B 463 hin laut. An selbiger Stelle – aber eben unterhalb der Bundesstraße – soll das Neubaugebiet nun mit einer Wand gegen die Verkehrsbelastung der Straße abgeschirmt werden. Der Steinberg aber ist von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Häuslebauer könnten im Frühjahr beginnen

Im Zuge der Erschließungsarbeiten am Hasenbrunnen freilich lässt sich so eine aufwendige Lärmschutzwand auch deutlich einfacher und schneller realisieren. Das kostet allerdings dennoch einiges: 1,23 Millionen Euro hatte die Verwaltung für die jüngste Vergabe eigentlich berechnet. Die doch ziemlich aufgeheizte Stimmung auf dem Bausektor sorgte aber für ein Ausschreibungsergebnis von letztlich 1,48 Millionen Euro. Der Rat stimmte der Vergabe dennoch zu. Auch, weil die Verwaltung signalisierte, dass es in nächster Zeit kaum günstiger werde. Und da die Maßnahmen noch in diesem Jahr angegangen werden sollen, gab der Gemeinderat auch im Vorgriff auf den noch zu beschließenden Haushalt des Jahres 2020 überplanmäßige Mittel von gut 800 000 Euro frei. Diese sind bis jetzt in den Planansätzen für 2020 abgebildet und müssen nun eben auch mit dem Haushaltsplan 2020 wirklich so beschlossen werden.

Neben der Lärmschutzwand beinhaltet die Vergabe auch, den Ziegelbach zu fassen und ausgebaut der Waldach zuzuführen.

Das Neubaugebiet wird sowohl zur Bundesstraße hin als auch zum Waschsalon mit einer Lärmschutzwand abgeschirmt. Wie Rafael Beier vom Bauamt in der Sitzung erläuterte, wird bei der Gestaltung auf Abwechslung gesetzt. Geplant ist ein Mix aus Gabionen, Glaswänden und Holzverkleidungen, wie man sie in Nagold schon von den Tunneln kennt.

Bis zum Frühjahr 2020 sollen die Erschließungsarbeiten beendet sein. OB Jürgen Großmann: "Die Kunden sollen ab Frühjahr 2020 bauen können."

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