Beim KiM-Camp nahmen rund 80 Kinder und Jugendliche teil.Foto: Gemeinde Gottes Foto: Schwarzwälder Bote

Zeltlager: Angebot der Gemeinde Gottes trotzt Corona / Lobpreis als Thema

Nagold. 80 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 15 Jahren nahmen vergangene Woche am "KiM-Camp" teil. Das sind zwar weniger als im vergangenen Jahr, dennoch herrschte große Freude darüber, dass das Camp dieses Jahr überhaupt stattfinden konnte. Das teilte die Gemeinde Gottes Nagold, die das Zeltlager jährlich organisiert, mit.

"Auch wenn es dieses Jahr anders war – das Camp war wieder ein tolles Erlebnis sowohl für Teilnehmer als auch für Mitarbeiter", heißt es weiter in der Mitteilung der Kirchengemeinde. Aufgrund der Corona-Pandemie war lange Zeit unklar, ob das Zeltlager dieses Jahr überhaupt stattfinden kann.

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl schnell ausgebucht

Als dann grünes Licht kam, begann die Gemeinde umgehend mit der Planung. Da nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern zugelassen war, war das Camp in kürzester Zeit ausgebucht. Zum Vergleich: Vergangenes Jahr nahmen etwa 130 Kinder und Jugendliche am "KiM-Camp" teil.

Unter dem Motto: "Songwriter – sing a song", stand das Thema Lobpreis auf dem Programm. So waren neben den regelmäßigen Lobpreiszeiten morgens und abends immer wieder spontan Lieder zum Beispiel im Essenszelt zu hören, die von den jeweiligen Gruppen angestimmt wurden.

In den Workshops und Gruppenarbeiten wurde den Teilnehmern gezeigt, dass Lobpreis nicht nur aus Liedersingen bestehe. "Das ganze Leben – alles was wir tun – soll ein Lobpreis für Gott sein und ihm gefallen und Freude machen. Somit wird Lobpreis zu einem Lebensstil, der sich in Dankbarkeit ausdrückt", so die Kirchengemeinde weiter.

Die Programmpunkte wie Workshops, Spiele und Essen fanden in den festgelegten Gruppen statt, so dass die strikten Auflagen eingehalten werden konnten. "Trotzdem war es ein tolles Miteinander und man fühlte sich als eine große Einheit – als das Kim-Camp."

Spiele stellen Geschicklichkeit auf die Probe

Höhepunkt des Camps waren wieder die Lagerspiele, bei der die Geschicklichkeit der Gruppen auf die Probe gestellt wurde. Dabei erhielt jede Gruppe eine Bewertung und versuchte, eine bessere Platzierung als die anderen Gruppen zu erreichen.

Neben Lagerspielen bot die Gemeinde auch weitere Aktivitäten an. In den Workshops wurden beispielsweise T-Shirts mit Batikmustern gestaltet. Am Donnerstagabend war DJ Faith zu Gast und sorgte für das Musikprogramm. Am Freitagabend präsentierte jede Gruppe ihre über die Woche einstudierte Gruppenvorstellung. Beim Festabend wurde ein buntes Programm angeboten, bei dem gelacht und gefeiert wurde und das mit einem Feuerwerk gekrönt wurde.

Die Stimmung im Zeltlager ließ sich auch vom Regen nicht trüben. Mit der Zeit wurde das Wetter besser und der festliche Abschluss konnte bei Sonnenschein stattfinden. Einen Wermutstropfen gab es für die Teilnehmer zum Abschluss dann doch: Das Finale am Samstag musste dieses Jahr ohne die Eltern stattfinden, da sonst die Corona-Auflagen nicht hätten eingehalten werden können. In Abwesenheit der Eltern wurden die Gruppen prämiert, wobei die Gruppe "JBL" – die Abkürzung steht für "Jesus brings Lyrics" – als Sieger hervorging.

Zum Abschluss wurden Ballons in den Himmel geschickt, die mit einem Dankeszettel an Gott versehen waren. Mit dem Ende des Zeltlagers setzte bei vielen Teilnehmern schon die Vorfreude auf das nächste ein. "Bis nächstes Jahr" hörte man zum Abschied immer wieder, so die Kirchengemeinde.