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Nagold Jugend forscht: Die Sieger stehen fest

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Jugens forscht in der Stadthalle in Nagold. Foto: Thomas Fritsch

Nagold - Die Stadthalle in Nagold ist prall gefüllt am Freitagvormittag. Der Regionalwettbewerb von Jugend forscht geht im Nordschwarzwald in seine heiße Endphase. In sieben Kategorien wie beispielsweise Arbeitswelt oder Chemie werden die Sieger gekürt. Teilgenommen haben dabei 50 Projekte, jedes durch bis zu drei Schüler und Jugendliche betreut. "Es ist schon außergewöhnlich zu sehen, wie da um die 90 Kinder hellwach und bei der Sache sind", freut sich Wettbewerbsleiter Klaus Gerlinger. Der Physik-Theologe leitet in diesem Jahr zum ersten Mal den Regionalwettbewerb und hatte viel zu tun.

Dennoch ist er begeistert und meint: "Wegen mir kann der nächste Wettbewerb schon kommen, ich bin wieder dabei." Dabei waren in Nagold aber vor allem interessierte Schüler. In 102 Gruppen schleusten die Verantwortlichen 891 angemeldete Schüler durch die Präsentationen der Jungforscher. "Das ist schon sensationell, was da passiert", schwärmt Jürgen Stepper, letztes Jahr noch Leiter des Wettbewerbs und jetzt quasi auf Abschiedstournee: "Das ist ein absolutes Mammutprojekt." Sein Nachfolger Gerlinger bestätigt das, ist aber dennoch voller Freude über den Enthusiasmus der Forscher: "Diese Fülle an Fachgebieten und Ideen macht mich baff, der Wettbewerb an sich macht mich einfach sprachlos."

Breite Themenpalette

Mammuts wurden zwar selbst im Bereich Biologie keine gezüchtet, dafür gab es zahlreiche andere spannende Projekte zu bestaunen. Von der Entwicklung von abschraubbaren Schuhabsätzen bis zum Bau eines Kettenfahrzeuges war der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Auch weniger innovative, dafür aber umso aktuellere Themen wurden behandelt. Düngt der schwäbische Landwirt zu viel?, lautete eine Frage. Eine andere beschäftigte sich mit der Entwicklung eines Nebelsensors oder einer intelligenten Autoscheibenheizung.

Doch die spannende Frage ist am Ende freilich die nach den Gewinnern. In jedem der sieben Fachgebiete werden die ersten drei Plätze gekürt - in diesem Jahr erstmals im Stile einer Oscar-Verleihung. Wie man als Jungforscher die 25-köpfige Jury beeindruckt und sich auf die oberen Ränge hievt, dazu weiß der Wettbewerbsleiter mehr: "Ein hoher Eigenanteil an der Arbeit ist wichtig. Wer Engagement zeigt und sauber geschafft hat, der kommt auch weit. Jedes Projekt wird von mindestens zwei Juroren-Gruppen bewertet", erklärt Gerlinger.

Alle gehen als Sieger heim

Die Siegerehrung folgte dann unter den Augen der lokalen Politprominenz in Form von Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann und Landrat Helmut Riegger. Großmann frohlockte über den Wettbewerb und meinte, dass "jeder als Gewinner" nach Hause gehe. Auch Riegger bekräftigte die Wichtigkeit, junge Menschen "zu fordern und zu fördern", wofür der Jugend-forscht-Wettstreit genau richtig sei. Nach etwaigen musikalischen Zwischenspielen war es dann endlich soweit: Der Vorhang öffnete sich und brachte alle Teilnehmer zum Vorschein. Nach intensiven Wochen des Forschens waren in der Tat alle ein bisschen Gewinner.

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Heiko Hofmann

Fax: 07452 837333

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