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Nagold In den Ferien alte Lasten ablegen

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In den letzten beiden Ferienwochen kehrte bereits etwas Leben in die Klassenräume des Otto-Hahn-Gymnasiums ein. Insgesamt 70 Schüler nahmen an der Lernbrücke und den Sommerferienkursen teil.Foto: Reimer Foto: Schwarzwälder Bote

Corona erschwerte den Schulbetrieb zum Ende des vergangenen Schuljahres. Nicht jeder Schüler konnte beim digitalen Fernunterricht Schritt halten. Daher hat das OHG dieses Jahr neben dem üblichen Sommerferienkurs auch eine sogenannte Lernbrücke angeboten.

Nagold . Bereits seit einigen Jahren bietet das OHG Nagold in der letzten Woche der Sommerferien einen Vorbereitungskurs für das nächste Schuljahr an. Schüler, bei denen Nachholbedarf besteht, können den Unterrichtsstoff noch mal vertiefen und eventuelle Lücken schließen. "Das soll verhindern, dass sie alte Lasten ins nächste Schuljahr mitschleppen", erklärt Abteilungsleiter Ralf Bieg. In den vergangenen Jahren kam das Angebot bei den Schülern gut an, wie Organisatorin Anja Widmann erklärt.

Aufgrund der erschwerten Unterrichtsbedingungen zum Ende des vergangenen Schuljahrs sah das Kultusministerium Bedarf für ein Lernbrücken-Programm in den letzten beiden Ferienwochen. Das OHG hat beide Betreuungsprogramme angeboten, an denen insgesamt 70 Kinder teilnahmen. Ende des vergangenen Schuljahres wurde zusammen mit Eltern besprochen, welches Programm für ihre Kinder empfohlen wird. In den vergangenen Jahren fand die Betreuung in kleinen Dreiergruppen statt. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Gruppen dieses Jahr etwas größer, die größte besteht aus sieben Schülern.

Das Angebot galt für die Klassenstufen fünf bis neun. Das Lernbrücken-Programm wurde vom Kultusministerium initiiert und vom Land finanziert und war daher kostenlos. Die Schule hat sich entschieden auch die Sommerferienkurse dieses Jahr kostenlos anzubieten, anstatt wie bisher üblich, je nach Belegung, 40 bis 80 Euro zu berechnen. Die Kosten für die Sommerferienkurse wurden mit Mitteln des Fördervereins der Schule gedeckt.

Ohne Unterstützung von Mentoren nicht möglich

Von sechs angebotenen Hauptfächern konnten die Schüler bis zu zwei belegen. Die Betreuung fand in der dritten bis einschließlich sechsten Schulstunde statt. "Immerhin ging es erst um Viertel nach neun los, wenn die Schüler schon in den Ferien kommen müssen", sagt Bieg.

Drei Referendare, die für das neue Schuljahr als Lehrkräfte übernommen wurden, erhielten dabei Unterstützung von 22 Schülermentoren bei der individuellen Förderung der Schüler. Bei den Mentoren handelt es sich um engagierte Oberstufenschüler, die bei der Hausaufgabenbetreuung bereits Erfahrung gesammelt haben, so Widmann. "Das wäre eine erhebliche Mehrbelastung, wenn dieses Programm vom Kollegium allein gestemmt werden müsste. Ohne die Schülermentoren wären wir nicht in der Lage das alleine anzubieten", erklärt Matthias Flury, ebenfalls Abteilungsleiter am OHG. Die Mentoren erhalten für ihre Arbeit eine Vergütung.

Flury sagt, dass es sich um ein sinnvolles Förderprogramm handelt, mit dessen Hilfe Schüler sich verbessern können: "Das ist kein Kinderferienprogramm, es geht um Inhalt." Ob sich die individuelle Förderung letztlich auch in den Noten niederschlägt ist von Schüler zu Schüler unterschiedlich. Der genaue Lernerfolg sei schwierig zu evaluieren. Mentoren und Lehrer hatten aber den Eindruck, dass die Betreuung gut lief und die Schüler Unterrichtsstoff aufarbeiten konnten, erklärt die Schulleitung.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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