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Nagold Im Herbst soll Betriebshof stehen

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Gestern war Spatenstich für den neuen Betriebshof der VBN Verkehrsbetriebe Nagold, schon im Herbst soll das Millionenprojekt eingeweiht werden. 70 Mitarbeiter werden hier dann beschäftigt sein. Foto: Fritsch

Nagold - Für Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann war der gestrige Spatenstich für den Neubau der VBN Verkehrsbetriebe im INGPark ein "guter Tag für den Öffentlichen Nahverkehr". Aufatmen können aber auch die Anwohner des Nagolder Steinbergs.

Denn die schon 15 Monate währende provisorische Unterbringung der Omnibus-Flotte auf dem ehemaligen Messegelände, die – wie OB Großmann einräumte – mit erheblichen Immissionsbelastungen für die Anwohner verbunden war, hat dann ein Ende. Der mit rund drei Millionen Euro veranschlagte und vom Büro Stikel entworfene Neubau soll schon Ende Oktober in Betrieb gehen.

In "Rekordzeit", wie Geschäftsführer Arno Ayasse gestern betonte, sei dieser Bau dank einer engen Zusammenarbeit mit den Baubehörden auf den Weg gebracht worden. Auf einer Gesamtfläche von über 10  000 Quadratmetern entstehen Carports für 40 Niederflurlinienfahrzeuge. In den geschlossenen Hallen sollen auch kleine Reparaturen und vor allem die Reinigung vorgenommen werden, während die Reparatur und Wartung der Fahrzeuge am Calwer Firmensitz erledigt werden.

Nach der Übernahme der Konzessionen von der insolventen Firma Nagoldtal Reisen im Sommer vor zwei Jahren hatte die VBN verschiedene Standorte für einen möglichen Betriebshof im Auge. Das alte Gelände der Vorgängerfirma auf dem Wolfsberg wurde als nicht geeignet verworfen, auch bei der Suche nach anderen Anlagen im Großraum Nagold wurde man nicht fündig.

Also entschloss man sich für die "wirtschaftlichste und sinnvollste Lösung": einen Neubau im INGPark Nagold Gäu. Hinter diesem Interkommunalen Zweckverband stehen sieben Verbandskommunen. Mit ein Grund dafür, dass neben Nagolds Stadtoberhaupt Jürgen Großmann auch seine Kollegen Ulrich Bünger aus Wildberg und Hans Michael Burkhardt aus Jettingen zum gestrigen Anlass einen Spaten in die Hand nahmen.

Dieser neue Standort des Unternehmens habe eine hohe Symbolik, meinte Nagolds OB, weil hier an der Schnittstelle zu Stuttgart drei Verkehrsverbünde zusammenstoßen würden. Großmann betonte aber auch die besondere Bedeutung dieses Spatenstichs für den Gewerbepark: "Das ist ein wichtiger Schritt für den INGPark." Er sei guter Dinge, dass der Busbetrieb bald Nachbarn bekomme: "Wir verhandeln derzeit über weitere sechs Hektar." Noch in diesem Jahr sagte er "die eine oder andere Weichenstellung" voraus.

In allen sieben Kommunen des INGParks (Ebhausen, Haiterbach, Jettingen, Mötzingen, Nagold, Rohrdorf und Wildberg) betreibt die VBN eigenkonzessionierte Buslinien. Dieser neue Standort, direkt an der B 28 als Hauptachse der VBN-Linien gelegen, sei deswegen ideal.

Sprichwörtlich grünes Licht kam auch von Landesseite: Das Millionenprojekt wurde mit Fördermitteln aus dem GVFG (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) finanziert. Dass die höchste Förderquote von 75 Prozent fließen wird, sei "nicht selbstverständlich", meinte OB Großmann.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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