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Nagold Im Hasenbrunnen entsteht das erste Haus

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Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Die Bauarbeiten haben begonnen. In dem Neubaugebiet Hasenbrunnen entsteht das erste Haus. Und weitere werden demnächst folgen, denn bei der Stadt liegen die nächsten Baugenehmigungen bereits auf dem Tisch.

Nagold. "Wir haben mit vielen Interessenten gerechnet und wussten, dass die Bauplätze schnell weggehen werden", sagt Ralf Fuhrländer, Leiter des Stadtplanungsamts. Die Stadt gehe davon aus, dass das Gebiet ziemlich schnell zugebaut werde. Insgesamt 45 Bauplätze gibt es in dem Neubaugebiet. Zehn Bauplätze sind für den Geschosswohnungsbau gedacht, 35 für Einzel- und Doppelhäuser.

Etwa 160 Bewerber gab es für die 35 Einzel und Doppelhausgrundstücke. Das mehrstufige Bewerberverfahren wurde Ende Februar 2020 abgeschlossen. Anhand eines Kriterienkatalogs wurden an die verschiedenen Bewerber Punkte verteilt und eine Interessentenliste erstellt. Bewerber, die beispielsweise bei anderen Neubaugebieten in Nagold nicht berücksichtigt werden konnten, erhielten einen Wartebonus. Ab Mai wurden die Interessenten, entsprechend ihrem Listenplatz, nacheinander kontaktiert.

Fünf Tage hatten die Bewerber Zeit, zu entscheiden, ob sie ein Grundstück wollen oder nicht. Sieben Tage, falls ihr Wunschgrundstück nicht mehr verfügbar ist. "Wer an erster Stelle steht, hat natürlich die freie Auswahl. Für die anderen könnte der Wunschplatz bereits vergriffen sein", so Furhländer. Wer dann noch Interesse hat, konnte eine unverbindliche Reservierung für die Dauer von vier Wochen abschließen.

Hohe Nachfrage ist ein Indiz für die Attraktivität der Stadt

Bisher wurden 32 der 35 Grundstücke vergeben, lediglich drei sind derzeit also noch nicht vergeben. Davon wurden bisher rund 20 Bauplätze verkauft. Das erste Einzelhaus wird bereits gebaut. Weitere Bauanträge liegen bei der Stadt bereits auf dem Tisch. Diese werden im Baurechtsverfahren geprüft und es werde zeitnah eine Baugenehmigung erteilt. "Sehr zufrieden" sei man mit dem Stand der Vermarktung, wie Fuhrländer erklärt. "Die hohe Nachfrage ist letztendlich wieder ein Indiz für die Attraktivität der Stadt."

Von den zehn Bauplätzen für Geschosswohnungsbau sind zwei bereits verkauft. Die Leonberger Hoffnungsträger-Stiftung plant am nordöstlichen Rand des Neubaugebiets die Errichtung zweier Hoffnungshäuser mit insgesamt 18 Wohnungen. Anfang dieses Jahres soll mit dem Bau begonnen werden. Die Hoffnungshäuser sollen bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwache Haushalte bereitstellen. Zugleich handelt es sich auch um ein "integratives Wohnkonzept". Konkret bedeutet das, dass geflüchtete und einheimische Menschen unter einem Dach wohnen werden. Die Fertigstellung soll noch im selben Jahr erfolgen, so zumindest der Plan.

Für die restlichen acht Bauplätze soll die Konzeptvergabe im ersten Quartal 2021 beginnen. Ursprünglich stand im Raum, Bauplätze an Bauherrengemeinschaften oder Einrichtungen mit betreutem Wohnen und Pflege zu vergeben. Auch kostengünstiger Wohnungsbau war im Hasenbrunnen vorgesehen. Inzwischen wurde der städtische Eigenbetrieb "Wohnen in Nagold" gegründet. Der Gemeinderat werde über die Konzeptvergabe baldmöglichst beraten und entscheiden, so Fuhrländer. Angesichts der aktuellen Lage sei derzeit noch fraglich, wann das sein werde.

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