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Nagold Hochschul-Standort zum Greifen nah

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Wie wird Nagold im Jahr 2030 aussehen? Eine Antwort auf diese Frage gab OB Jürgen Großmann als Gastredner beim Nagolder Gewerbeverein. Foto: Fritsch

Nagold - Wie wird Nagold im Jahr 2030 aussehen? Eine Antwort auf diese Frage gab OB Jürgen Großmann als Gastredner beim Nagolder Gewerbeverein. Für eingeweihte Stadträte war nicht viel Neues dabei – für die Öffentlichkeit aber wohl.

Andere – wie die Christdemokraten im Gemeinderat – mögen auch im kommenden Haushaltsjahr Visionen nachhängen und von einer Seilbahn überm Nagoldtal träumen – das Stadtoberhaupt bleibt lieber auf dem Boden der kommunalpolitischen Realität und dreht an all den Stellschrauben, die diese Stadt voranbringen könnten.

So spannte er in seiner Rede vor Nagolds Geschäftswelt in der "Alten Post" den weiten Bogen von Nagolds fulminanter Wirtschafts- über die Bevölkerungsentwicklung bis hin zu jenen Vorzeigeprojekten, an denen derzeit im Hintergrund gearbeitet wird. So glaubt er die Chance, dass Nagold auf Initiative von Landrat Helmut Riegger Hochschulstandort wird als Außenstelle der Hochschule in Pforzheim, "greifbar nah". Noch fehle es an den geeigneten Räumlichkeiten, "aber daran werden wir in den nächsten Monaten arbeiten". Genauso zum Greifen nah sei das Parkhaus Nord mit Durchstich zum OHG-Parkhaus. Nagolds Gymnasium soll im Zuge dieses Konzepts auch eine Zweifeldhalle bekommen. Nur der Neubau der Stadthalle müsse warten: "Da sind wir schon im Jahr 2030".

In Vorleistung gehen will Großmann bei einem anderen Projekt. Nagold hat sich offiziell um die Außenstelle des Polizeipräsidiums beworben. Es geht um 120 bis 150 Arbeitsplätze. Dafür geeignete Areale sind nach dem Dafürhalten Großmanns das ehemalige ABG, das Teufel-Areal oder die alte Seifenfabrik, die im kommenden Jahr abgerissen werden soll.

Eine andere Chance für die ganze Region sieht Großmann in dem geplanten KSK-Absetzgelände auf dem Dürrenhardter Hof, gegen dessen Realisierung sich Haiterbach bekanntlich mit einem Bürgerentscheid stemmte.

Nagold steht ihm wohlwollend gegenüber, pocht aber auf einen Ausgleich für den erwarteten Lärm im Rahmen einer Kompensation. Großmann: "Wir wollen das KSK halten. Und: "Das Land schätzt die Haltung der Stadt." Die Verhandlungen über Kompensationen für dieses Übungsgelände würden Land, Bund und auch der Bosch-Konzern, der das ehemalige Absetzgelände in Malmsheim für sich reklamierte, "sehr, sehr ernst nehmen". Großmanns Appell an die Bürgerschaft: "Bleiben wir vernünftig, bleiben wir cool."

Ein bisschen "crazy", also eine Spur Verrücktheit, gab sich das Stadtoberhaupt bei seinem Blick in Nagolds Zukunft dann doch: Er will die Ruine Hohennagold nicht nur virtuell neu entstehen lassen, er träumt auch von einem teilweise Wiederaufbau, wissend: Burgen und Schlösser hätten eine magische Anziehungskraft. "Da könnten wir crazy sein mit einem solchen Projekt."

Ganz real dagegen sind die Pläne der IHK, ihre Außenstelle auf dem Wolfsberg aufzugeben. An der Ecke Calwer Straße/Lange Straße soll laut OB ein Neubau der Industrie- und Handelskammer entstehen, in dem auch eine Ausbildungs- und Fortbildungseinrichtung integriert wird. "Dass die IHK runter geht vom Wolfsberg in die Innenstadt", sagte Großmann, "ist eine richtig gute Investition".

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