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Nagold Glücksmomente durch Zaubercomedy

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Der Comedian Wolfram Bohnenberger beschert den Zuschauern "Glücksmomente". Foto: Zabota Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. Ulrike betritt die Bühne. Ulrike ist Zuschauerin. Die beiden Entertainer Gernot und Wolfram haben sie heraufgebeten und aufgefordert, in eine Kiste zu greifen. "Erraten Sie, erfühlen Sie, welcher Gegenstand verbirgt sich in dieser Kiste?" Ulrike: "Ein Apfel". Gernot: "Und welche Sorte?"

Die Show nannte sich "Zaubercomedy". Hinzu kamen Witz, Musik, Kabarett und hin und wieder auch Nachdenkliches. "JungeJunge" nennen sich die Brüder Wolfram und Gernot Bohnenberger aus Reutlingen. In der voll besetzen Alten Seminarturnhalle verschafften die beiden Künstler dem Publikum "Glücksmomente" – so auch der Titel der Show. Ihr Humor ist nicht schwarz und nicht schlüpfrig, einfach Humor, der gut tut.

Das hat womöglich seinen Grund: Gernot (50) ist nicht nur Zauberkünstler, sondern auch Arzt (da war doch was – ah ja, Hirschhausen), Wolfram (47) ist nicht nur Zauberkünstler, sondern auch Architekt und Mediendesigner. Doch gleich nach ihrem Berufsabschluss haben sich die beiden für ein Leben auf der Bühne entschieden und leben heute ausschließlich davon.

Also zurück auf die Bühne. Da erzählen sie Geschichten. Episoden, die ihre Glücksmomente waren. Wie sie als Buben beim Jahrmarkt immer erst zum Luftballonverkäufer gelaufen sind ("Der Luftballon kostete schon damals drei D-Mark, also sechs Euro"). Wolfram hält einen Luftballon an der Schnur und während er erzählt, schneidet er immer wieder ein Stück Schnur ab und zerknüllt es. Und siehe da: Am Ende ist die Schnur wieder ganz.

Sehr gerne mischen sich die beiden Künstler unter das Publikum. Fragen es, was ihre Glücksmomente sind – beim Wandern, der Augenblick, in dem man den Gipfel erreicht? Oder schlicht: Schokolade?

"Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli"

Schokolade ("Schokolade ist Gottes Entschuldigung für Brokkoli") lässt sich auf wundersame Weise aufteilen, das grenzte an Zauberei. Logisch. Mal verblüffen sie ihr Publikum durch Zaubertricks, mal bringen sie die Leute zum Lachen, mal versetzen sie die Gäste des Abends in Erstaunen. Wie konnte es sein, dass zwei scheinbar leere Kelche plötzlich Wasser enthielten? Gernot hatte doch nur ein Tuch darüber gebreitet. Am Ende war es gar kein Wasser. Vielleicht Wein? Nein, eher Träublessaft. Nicht nur Lachen soll doch gesund sein, auch Zauberei.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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