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Nagold Gertrud-Teufel-Seniorenzentrum: Grüne beantragen Tagespflegeplätze

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Im "Neubau" des GTSZ hätten Nagolds Grüne gerne Betreutes Wohnen und eine Tagespflege untergebracht. Foto: Hübner

Nagold - Fraktionsstärke haben sie nicht mehr im Nagolder Gemeinderat. Doch das hindert die zwei Grüne-Stadträte nicht daran, Anträge zu stellen. Am Donnerstag ging bei OB Jürgen Großmann ein Antrag zur weiteren Nutzung des Gertrud-Teufel-Seniorenzentrums ein.

Zwei Punkte umfasst der Antrag von Brigitte Loyal und Thomas Ebinger. Punkt eins: Im Erdgeschoss des leer stehenden sogenannten Neubaus des GTSZ sollen 25 Tagespflegeplätze eingerichtet werden – "in Anlehnung an die vorhandene Planung/Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2018". Vorgeschlagen wird eine Einteilung in zwei Gruppen. "Die benötigte Grundfläche von circa 462,5 Quadratmeter, pro Tagesgast 18,5 Quadratmeter, ist laut Machbarkeitsstudie gegeben. Außerdem steht bereits eine Cafeteria, Platz für einen geplanten Wintergarten und eine angelegte Außenfläche zur Verfügung", heißt es in dem Schreiben.

Täglich größere Fahrstrecken

Zur Begründung verweisen die Grünen darauf, dass es in Nagold "viel zu wenige Kurzzeit- und Tagespflegeplätze" gebe. Die Grünen schreiben weiter: "Am 7. Januar gab es für die neu errichteten Tagespflegeplätze im Riedbrunnen 38 Anmeldungen. Die zwölf vorhandenen Plätze sind jetzt überwiegend mit unseren früheren Tagesgästen aus dem GTSZ belegt. Viele Nagolder Senioren müssen für einen Tagesplatz täglich größere Fahrstrecken zurücklegen." Nagold werde hier seiner Stellung als Mittelzentrum in keiner Weise gerecht. Die benötigten Investitionsmittel seien in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 18. Dezember 2018, mit der Verabschiedung des Wirtschaftsplans 2019 und der Mittelfristigen Finanzplanung des GTSZ, eingestellt worden.

Der zweite Punkt des Antrags beschäftigt sich mit der künftigen Nutzung des restlichen Gebäudes des "Neubaus". Hier beantragen die Grünen die Einrichtung von "circa 30 Wohnungen für Betreutes Wohnen". Es könnten aus jeweils zwei Einzelzimmern mit zugehörigem Eingangsbereich und Nasszelle Zwei-Zimmer-Wohnungen entstehen. In dem Antrag heißt es weiter: "Die Heimleitung wird beauftragt, ein entsprechendes Nutzungskonzept zu erstellen beziehungsweise eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen."

In ihrer Begründung verweisen die Grünen auf fehlende günstige seniorengerechte Wohnungen in Nagold. Auch das betreute Wohnen beanspruche Fachpersonal, das mit einer "ausreichenden Zahl an Bewohnern sinnvoll ausgelastet werden muss". Mit den "derzeit nur 17 Wohnungen" könnte das GTSZ auch bei der für das Betreute Wohnen vorhandenen Infrastruktur in einer neuen Kostenfalle landen, befürchten die Grünen.

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