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Nagold Gelungene Generalprobe fürs Abi

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Die Abiturienten des OHGs zeigten sich beim Kaffekonzert im Kubus bestens vorbereitet für das Musik-Abitur und legten viel Gefühl in ihre Darbietungen. Foto: Hofmann Foto: Schwarzwälder Bote

Wer ein Fan von Kaffee, Kuchen und erstklassigen musikalischen Beiträgen ist, der war an diesem Nachmittag im Kubus goldrichtig aufgehoben. Es war das zweite und letzte Kaffeekonzert der diesjährigen Musik-Abiturienten.

Nagold. Das Konzept des Kaffeekonzerts besteht darin, zu einem musikalischen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen einzuladen, bei welchem die angehenden Musik-Abiturienten des OHG Nagold die Möglichkeit haben, ihr Programm für das praktische Abitur auch einem Publikum vorzuführen.

"Die Organisation übernehmen das OHG, die städtische Musikschule und die Stadt Nagold", erklärt Teilnehmer Felix Koepp. "Dabei bekommen wir auch die Chance, uns durch die Bewirtung und die Auftritte etwas dazuzuverdienen."

Bereits um 15.30 Uhr strömten die ersten Gäste durch den Haupteingang des Kubus zum Konzert. Sie versorgten sich mit Kaffee und Kuchen und nahmen daraufhin im Saal des Kubus Platz, der mit kleinen Rundtischen und Stühlen ringsherum ausgestattet war.

Nach und nach wurde der Raum ordentlich gefüllt. Nach einer kleinen Eröffnungsrede von Musik-Kursleiter Matthias Flury ließ der erste musikalische Beitrag nicht lange auf sich warten. Das Programm eröffnete Jennifer Schwaiger an der Blockflöte, von Sabine Joos am Klavier begleitet. Sie spielte zwei Stücke mit einfachen, schönen Melodien, die einem sofort ins Ohr gingen, und versetzte das Publikum somit in fröhliche Stimmung.

Daraufhin spielte Carina Hansen zwei sehr anspruchsvolle Stücke auf dem Klavier. Ein Stück von Bach und eins von Dvorak. Abgesehen von ihrem souveränen Auftreten spielte sie auch sehr elegant und gefühlvoll.

Publikum wird von einem pfiffigen Duett überrascht

Im Anschluss wurde das Publikum von einem pfiffigen Duett überrascht. Die angehende Abiturientin Lena Graf spielte zusammen mit ihrer Violinen-Lehrerin Kaoru Minamiguchi. Die beiden Violinen harmonierten sehr gut zusammen und begeisterten das Publikum vor allem durch ihr schnelles Spiel und den zackigen Rhythmus.

Es folgte der nächste Beitrag am Klavier. Luis Röhm spielte nicht nur mit einer sehr souveränen Ausstrahlung, er warf zudem kaum einen Blick auf sein Notenblatt, das eher als Requisite zu dienen schien. Er spielte das Stück "Deux Arabesque, No.1" von Claude Debussy, eine wunderschöne sanfte Melodie.

Wenn auch zum Ende des Stückes ein kräftiger Applaus ertönte, so durfte Röhm die Bühne des Kubus noch nicht verlassen. Er begleitete seinen Mitschüler Felix Breitling beim darauf folgenden Beitrag. Breitling spielte Violine. Gemeinsam stimmten sie Ausschnitte aus rumänischen Volkstänzen an und klangen dabei nach einem eingespielten Team. Ein würdiger Abschluss in die Pause war also gegeben.

Es war an der Zeit, sich noch einmal mit Kaffee und Kuchen oder anderen Leckereien zu versorgen, ohne einen musikalischen Beitrag zu verpassen.

Das erste Stück nach der Pause performte Felix Koepp auf einem eher außergewöhnlichen Instrument, einem Xylophon. Das Spielen erforderte unglaublich viel Konzentration, Schnelligkeit und Geschick. Dass das Stück sein Tempo steigerte, machte diese Aufgaben nicht leichter. Trotz der Schwierigkeiten gelang es Koepp das Stück erfolgreich aufzuführen. Dafür erntete er viel Applaus.

Jannis Lutz sorgt für wunderschönen Ausklang des Konzerts

Jan Peter Börries legte daraufhin die erste und auch einzige Gesangseinlage hin. Jedoch musste das Programm allgemein wegen krankheitsbedingter Ausfälle umgestellt werden, weswegen einige Schüler nicht anwesend sein konnten. Peter sang in einer gut ausgebildeten Tenor-Stimme mit sehr viel Ausdruck und Gefühl und entzückte das Publikum. Er hatte ebenfalls noch ein Stück von Händel, das er auf der Trompete musizierte, in petto. Somit war er der einzige an diesem Abend, der mit zwei "Instrumenten" auftrat.

Für einen wunderschönen Ausklang sorgte Jannis Lutz. Er spielte Klavier und wagte sich ebenfalls an außerordentlich anspruchsvolle Stücke von Künstlern wie Bach und Chopin. Beeindruckend war, mit welcher Sauberkeit, Schnelligkeit und Fingerspitzengefühl Lutz spielte. Ebenso gelang es ihm mit viel Gefühl zu performen und er überzeugte mit seiner Art und Weise zu spielen auch das Publikum, das mit viel Applaus auf seine Darbietung reagierte.

"Es ist schön zu sehen, wie viele Leute diese Art von Konzert anspricht", sagte Teilnehmerin Lena Graf zum Ende des Konzerts. "Wir können somit nicht nur eine kleine Generalprobe für das Musik-Abitur bekommen, sondern auch noch Leuten eine Freude machen", erklärt sie weiter – "und außerdem stärkt es auch unsere Gemeinschaft im Kurs".

Nach so einem gelungenen Nachmittag kann das Musikabitur in knapp vier Wochen ruhig kommen. Die Abiturienten des OHGs sind bestens vorbereitet.

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