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Nagold Gastronomen planen neue Silvesterparty

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Sie haben den passenden Rahmen für die diesjährige Silvesterparty gefunden: Nagolds Citymanagerin Anna Bierig (rechts) und Martina Oliver von der Fachgruppe Gastronomie. Nagolds Wirte werden diese Party erstmals selbst stemmen. Foto: Buckenmaier

Nagold - Zwei Jahre gönnte sich Nagold mit Blick auf die Silvesterparty auf dem Vorstadtplatz eine Denkpause. Heuer erlebt dieser Klassiker wieder seine Renaissance: mit neuem Konzept, neuen Veranstaltern und einer anschließenden Partynacht in ausgesuchten Locations.

Silvesterparty in Nagold – das war mehr als anderthalb Jahrzehnte lang ein Selbstläufer. Zu Tausenden kamen alljährlich Einheimische und Gäste in der Stadtmitte zusammen, um unter der Federführung des Cityvereins eine friedliche Sause ins neue Jahr zu feiern. Bis 2016. Dann waren’s nur noch 1600 statt der erhofften 2000 Besucher. Unterm Strich stand ein finanzielles Manko von rund 10 000 Euro, das bei der Stadt hängen blieb.

"Wir brauchen einfach eine Denkpause", plädierte damals im Nachklang Oberbürgermeister Jürgen Großmann. Und nicht nur das Stadtoberhaupt fragte sich, ob sich das Konzept dieser Riesenparty nicht doch überholt hatte. Am Ende legten Stadt und Cityverein das Großevent auf Eis.

Bis Frank Ockert, der stadtbekannte Macher vieler Kneipennächte, Anfang des Jahres bei der wenige Monate zuvor neu gegründeten Nagolder Fachgruppe Gastronomie mit der Idee anklopfte, die Silvestersause neu aufzulegen. Seither feilten Nagolds Wirte mit ihrem neuen Fachgruppenchef Martin Ondruska (Sportheim Vollmaringen) und seiner Stellvertreterin Martina Oliver ("Teufele"), die schließlich auch die Federführung in dieser Sache übernahm, an einem neuen Konzept. Heute, gut acht Wochen, vor dem Großereignis, haben die Nagolder Gastronomen mit Unterstützung von Frank Ockert (X-Events) und des Cityvereins alle anfängliche Skepsis mancher altgedienter Kämpen aus dem Wirtekreis überwunden. "Wenn wir eine gute Silvesternacht hinlegen", meint "Teufele"-Wirtin Oliver zuversichtlich, "dann sehen die selber, was wir können." Von Seiten der Stadt erhielten die Veranstalter volle Rückendeckung. Als Hauptsponsor steht die Hochdorfer Kronenbrauerei hinter der Silvesternacht.

Lichtershow statt Feuerwerk zum Jahreswechsel

Gefeiert wird auf dem Vorstadtplatz ab 21 Uhr bis 1 Uhr. DJs spielen auf zwei Bühnen Hits aus den Siebzigern, Achtzigern und Neunzigern bis hin zu aktuellen Charts. Nagolder Gastronomen zapfen von drei Bierwägen aus, sechs Streetfood-Wagen sorgen für die nötige Kulinarik. Weil Feuerwerk in der Nagolder Innenstadt mit ihren alten Fachwerkgebäuden ohnedies untersagt ist, wird eine Lichtshow die Partybesucher mit Countdown ins neue Jahr begleiten. Beibehalten wird wie in den früheren Jahren der Shuttleverkehr, der Gäste aus den Nagolder Ortsteilen sowie aus Ebhausen, Rohrdorf, Jettingen, Mötzingen, Bondorf sowie aus Haiterbach zur Party und wieder nach Hause bringt. Das Ticket für den Shuttle ist im Eintrittspreis von fünf Euro (Erwachsene) und drei Euro (12 bis 18 Jahre) inbegriffen. Kinder unter zwölf Jahren sind frei.

Die Besucherzahl ist schon aus Platzgründen begrenzt: "Maximal 5000 können wir reinlassen", sagt Co-Organisator Frank Ockert. Wem es nach 1 Uhr immer noch zum Feiern zumute ist, kann dies in ausgesuchten Nagolder Locations bei der anschließenden Partynacht tun. Dieser Sause bis in den frühen Morgen werden sich nach den bisherigen Planungen ein halbes Dutzend Gastronomen anschließen.

Einige Rahmenbedingungen sollten Besucher der Silvesterparty beachten: Feuerwerk ist auf dem Veranstaltungsgelände wie in der ganzen Innenstadt untersagt, auch dürfen keine eigenen Getränke in den Veranstaltungsbereich mitgebracht werden. Für die Einhaltung sorgt ausreichend Security. Ausgeschenkt werden die Getränke – umweltfreundlich – nur in Glas oder Mehrwegbecher. Auch die Vorverkaufsstellen stehen schon fest: Rathauscafé, "Teufele", Weinladen, "Delice", "LaMeo", "Longwy" und Friseur Stehle in Haiterbach.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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