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Nagold "Für Tänzer ist der Körper wie ein Werkzeug"

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Die Tanzgruppe "Quiet Storm" will dieses Jahr bei der Fernsehshow "Das Supertalent" überzeugen. Foto: Quiet Storm Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Luisa Linkenheil und Lena Sprenger

u Seit mehr als zehn Jahren gibt es den Namen "Quiet Storm". Anfang 2004 beschloss der Star-Choreograf Steven Christ die Tanzschule "Quiet Storm Streetdance Unity" in Nagold zu eröffnen. Mit der Zeit füllte sich seine Schule mehr und mehr mit tanzbegeisterten und zielstrebigen Kindern und Jugendlichen.

Durch seine Erfahrungen bringt Christ seinen Schülern Ordnung, Disziplin und Teamgeist bei. Außerdem sollen sie ihre körperlichen und geistigen Grenzen kennenlernen.

Auch dieses Jahr geht seine Tanzgruppe "Quiet Storm" zum Casting der Fernsehshow "Das Supertalent". Die vergangenen Jahre waren sie in Stuttgart und in München dabei.

Anlass für die Autorinnen dieses Beitrages, die Tanzgruppe um ein Interview zu bitten.

Was war es für ein Gefühl, auf der Bühne zu stehen beziehungsweise vor der Kamera zu tanzen?

Es war ein sensationelles Gefühl! All die Kameraleute und andere Castingteilnehmer schauen dich in diesem Moment an. Aber wir waren zugleich auch sehr nervös. Wir haben einfach unsere Show durchgezogen und gehofft, dabei eine gute Leistung gegeben zu haben.

Glaubt Ihr, Ihr kommt weiter bis zur TV-Sendung?

Wir glauben daran, dass wir die Power und Motivation dazu haben bis zur TV-Sendung zu kommen. Als Tanzgruppe ist es allerdings schwer. Viele haben das Wissen nicht beziehungsweise schätzen es nicht, dass Tanzen Körperbeherrschung und zugleich ein emotionales Gefühl ist. Allgemein im Tanzbereich ist es nicht so einfach, und trotzdem geben wir weiterhin unser Bestes.

Am vergangenen Wochenende, als wir zu Besuch kamen, haben wir euch beim Training zugeschaut. Auf was achten Ihr, um euren Körper so fit zu halten?

Für einen Tänzer ist sein Körper wie ein Werkzeug, mit dem er arbeitet. Funktioniert er nicht richtig, kann das Talent noch so groß sein. Deshalb ist es wichtig, dass du ganz bewusst mit deinem Body umgehst – und dich zum Beispiel nicht nur vor dem Tanzen mit einem ausgiebigen Warm-up fit machst, sondern auch mit Stretching-Übungen, um deine Beweglichkeit zu verbessern.

Welche Voraussetzungen muss man ins Training mitbringen?

Disziplin, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit sind drei Dinge, die du ständig füttern musst. Nur wer übt, verbessert sich! Arbeite hart, aber gönn dir auch Pausen. Sie sind wichtig, damit du das Gelernte verarbeiten und neue Kräfte schöpfen kannst.

Wie lernt man, die Musik zu verstehen?

Schul dein Gehör für den Sound, indem du wirklich viel Musik hörst – egal welche Richtung! Der Aufbau jeder Choreografie hängt immer von der Struktur des Songs ab, zu dem du performst. u Die Autoren dieses Beitrags sind Schüler der Klasse 8c der Christiane-Herzog-Realschule in Nagold.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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