Mit Schildern und Plakaten taten die Demo-Teilnehmer ihre Meinung kund. Foto: Fritsch

Treffpunkt und Start ist am Youz/Burgplatz. Drei Leute tragen ein weißes Nagold for Future-Banner (NFF). Dahinter Teilnehmer, die Räder schieben, mit Flaggen der Bewegung bestückt.

Nagold - Manche haben eine gelbe Weste an. Auch Schilder von Omas gegen Rechts werden hochgehoben. "Radwegekonzept jetzt umsetzen", ist auf einem anderen Schild zu lesen. Die Demo setzt sich entlang der Marktstraße in Bewegung. Begleitet von jeweils einem Vertreter von Polizei und Ordnungsamt.

Zum globalen Klimastreiktag fand auch eine Fahrrad-Demo auf Initiative von Nagold for Future statt. "#NoMoreEmptyPromises", so der Hashtag auf den Veranstaltungsplakaten. Und natürlich: mit Maske und Abstand.

"Sehr kompetent und sehr freundlich"

Laut Ulrich Hartmann, einem Kopf der Bewegung, sind dem Aufruf geschätzt zwischen 35 und 40 Menschen gefolgt. Die Anmeldung der Veranstaltung habe reibungslos geklappt, "sehr kompetent und sehr freundlich" sei man auf dem Ordnungsamt gewesen.

"Sympathische Fahrradfahrer, ihr dürft alle mitkommen", animiert ein Teilnehmer Passanten mit Rädern zum Mitmachen bei der Veranstaltung.

Vorm Rathaus stoppt der Zug. "Klimaschutz! Klimaschutz!", ertönen die Rufe, unterstützt von Klingeln, Rasseln und Tröten. Dann geht’s weiter Richtung ZOB. Dort legen die jungen Leute von Fridays For Future los: "Hopp, Hopp, Kohlestopp!", so der lautstarke Tenor.

An der Brücke schließlich trennt sich der Zug: Die Teilnehmer mit Drahtesel steigen auf ihre Räder und fahren links des Flusses hoch, die Fußgänger gehen an der rechten Uferseite entlang. Die Veranstaltung geht noch eine Weile weiter. Eine Kundgebung gab es aus Infektionsschutzgründen keine.

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