Der Start gestern mag noch ein wenig verregnet gewesen sein, an der guten Laune der ersten Eisbahn-Gäste änderte das freilich nichts. Foto: Fritsch

Auf einer 320 Quadratmeter großen Fläche kann ab sofort munter Schlittschuh gelaufen werden.

Nagold - Lange hatten Schlittschuh-Liebhaber auf diesen Moment gewartet. Nun ist es soweit. In Nagold ist die Eiszeit angebrochen. Schwungvoll gleiteten viele Nagolder über die am gestrigen Donnerstag eröffnete Eisbahn auf dem Longwyplatz.

"Schnee, Schnee und Eis" – mehr wünschte sich Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann am Donnerstagabend bei der Eröffnung der Eisbahn mit Hinblick auf die Winterattraktion nicht. "Wenn wir diese Faktoren haben, wird die Nagolder Eisbahn", ist sich Großmann sicher, "eine große Attraktion werden".

Das Zustandekommen der diesjährigen Eisbahn sah Großmann in dem "Nagolder Modell" begründet: "Die Eisbahn ist ein Gemeinschaftsprodukt", sagte Großmann und fügte hinzu: "Alle ziehen an einem Strang."

Einen besonderen Dank sprach der Oberbürgermeister an die Anwohner rund um den Longwy-Platz aus, die sich trotz erhöhter Lautstärke durch das Event sehr verständnisvoll gezeigt, und die Aktion "positiv begleitet" hätten. Das Entgegenkommen der Nachbarn sei "eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Eisbahn", meinte Großmann. Schließlich sei die Eisbahn "ein ideales Produkt, um die Zeit vor und nach Weihnachten zu bespielen".

"Hauptsache trockenes Wetter"

Die Zusammenarbeit mit Christoph Römmler, dem Geschäftsführer von Karoevents, sei "gleich vom ersten Tag an ein Volltreffer" gewesen. Römmler selbst zeigte sich mit der Organisation zufrieden: "Alles lief wie am Schnürchen", sagte er im Hinblick auf die Vorbereitungen für das Winterevent. Mit seinem Team sei er gerne in Nagold, vor allem weil es in Nagold "so ruhig" sei.

Für die bevorstehenden Wochen wünschte sich Römmler trockenes Wetter. Ob es kalt oder warm werde, sei gar nicht so entscheidend: "Hauptsache trockenes Wetter. Trockenes Wetter tut uns allen gut", meinte der Betreiber der Eisbahn.

Ganz besonders freute sich Römmler über das Engagement der Caterer. Denn die Hütten, die Essensstände und die dekorativen Lichterketten würden das Areal um die Eisbahn "wie ein kleines Weihnachtsdorf" erscheinen lassen. Dass die Hütten weitläufiger seien als im vergangenen Jahr trüge dazu bei. Die Atmosphäre empfand Römmler deshalb im Vergleich zum Vorjahr als "besser".

  Die Öffnungszeiten (bis 6. Januar 2020): Montag bis Freitag, 14 bis 20 Uhr. Samstag, Sonntag und an Feiertagen, 11 bis 20 Uhr. Für Schulklassen gilt bei vorheriger Anmeldung eine Sonderöffnungszeit ab 9 Uhr.

  Musik: Jeden Tag ist auf der Rundbogenbühne von 18 bis 20 Uhr Live-Musik geboten.

  Preise: Für eine Tageskarte zahlen Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren vier Euro, Erwachsene fünf Euro. Für Anfänger gibt es Lernpinguine. Auch Schlittschuhe kann man gegen eine Gebühr ausleihen.

  Das kulinarische Angebot reicht von Pommes und Bratwurst über Raclette-Flammkuchen bis hin zu Muffins, Crêpes und Donuts. Nur auf der Eisfläche ist der Verzehr von Speisen nicht gestattet.

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