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Nagold Ein Feuerwerk guter Ideen

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Am Abend herrschte Konzert-Feeling im Autokino. Die "Outbreakband" bot ihre Lobpreislieder mit poppigen Rhythmen und einfühlsamen Stimmen dar. Fotos: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Am Sonntag gehörte das Autokino ganz der evangelischen Kirche. Zum "Holy Day" waren drei musikalisch geprägte Programmpunkte geboten: ein Gottesdienst, ein Mitmachkonzert und ein Worship-Konzert. Unter strahlend blauem Himmel versammelten sich viele Interessierte in ihren Fahrzeugen.

Nagold. Die Resonanz auf den Gottesdienst verschlug Dekan Ralf Albrecht beinahe die Sprache. Mit 120 Autos war die Veranstaltung komplett ausverkauft, der gesamte Parkplatz stand voller Autos neugieriger Besucher. Für Gänsehaut bei den zahlreichen Gästen sorgte sicherlich der Auftritt von Samuel Harfst. Der erfahrene Singer-Songwriter umrahmte den Gottesdienst am späten Morgen stimmungsvoll und einfühlsam. Seine Cousine Karolin Offermann durfte sich über nicht minder großes Interesse freuen. Sie begeisterte die Zuhörer mit einem Poetry Slam. 

 Junge Mitarbeiter des CVJM Nagold stellten den Gottesdienst an sich auf die Beine. Selfiechallenge, Videoeinspieler, Poetry Slam, Musik von Samuel Harfst und Band, Autoscheibenputzwettbewerb – der Gottesdienst war ein Feuerwerk guter Ideen. Die knackige Kurzpredigt kam von Jugendreferentin Florentine Aldinger.

Eltern und Kinder verfolgen die fröhliche Musik

 Das Konzert am Mittag war ein Familienangebot. Mike Müllerbauer und seine Band boten Musik und Spaß für ein kleineres, aber nicht weniger angetanes Publikum. In ihren Autos oder sogar mit einem Sonnenschirm auf deren Dach verfolgten Eltern mit ihren Kindern die fröhliche Musik des Kinderliedermachers. Seine Auftritte zeichnen sich dadurch aus, dass er Groß und Klein zum Mitmachen animiert. 

 Das funktionierte auch im Autokino: Die Besucher sangen mit, taten, als würden sie Autofahren und hupten ihre Reaktionen deutlich hörbar Richtung Bühne. "Trotz der Distanz entstand ein unglaubliches Miteinander", freut sich Dekan Ralf Albrecht. Das Lachen der Kinder, aber auch der Erwachsenen war über den ganzen Parkplatz hinweg zu hören. Mike Müllerbauer schaffte es, alle mitzureißen, in Bewegung zu bringen und ihnen ein breites Grinsen ins Gesicht zu zaubern.

 Am Abend herrschte Konzert-Feeling im Autokino. Die "Outbreakband" lobpreiste den Herrn mit ihrer modernen Musik. Die Lieder hatten entsprechende Inhalte, getragen von poppigen Rhythmen und einfühlsamen Stimmen. Die Besucher ließen sich beim Klang der Melodien fallen, ließen die Texte und die Musik einfach auf sich wirken. Im Kofferraum, auf den Sitzen oder auf den Dächern ihrer Autos verfolgten Menschen verschiedener Altersklassen gebannt das Konzert. Nach jedem Stück waren begeistertes Hupen und lauter Jubel bis auf die Bühne zu hören.

Projekt wird möglich durch Kooperation mit engagierten Partnern

  Das Projekt "Holy Day" konnte nur dank engagierten Kooperationspartnern gestemmt werden. Maßgebliche finanzielle Unterstützung kam von der Zellerstiftung und auch die evangelische Kirche Nagold, der örtliche CVJM sowie das Jugendwerk waren mit von der Partie. Das Autokino ermöglichte die Veranstaltung mit seiner bestehenden Infrastruktur überhaupt erst.  

Dekan Ralf Albrecht resümiert: "Der Tag hat meine Erwartungen noch weit übertroffen. Auch in Coronazeiten ist die Kirche voll präsent, wenn es um ganz große Ereignisse geht, die dann sogar noch coronaregelkonform begangen werden können." Für ihn gehört Kirche mit ihrer Botschaft dorthin, wo die Leute sind. "Und das ist an diesem Tag voll aufgegangen", freut er sich. "Wir werden noch lange, lange von diesem Holy Day Nagold mit leuchtenden Augen sprechen."

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