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Nagold Die Lösung könnte im Kreisel liegen

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Gefährlich: Am Netto-Kreisel kommt es immer wieder zu Unfällen. Foto: Faust Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold-Hochdorf. "Am Tag vorher hat es schon wieder einen Unfall gegeben", erzählt Hochdorfs Ortsvorsteher Bruno Schmid im Gespräch mit dem "Schwarzwälder Boten" wegen eines Vorstoßes den er und der Ortschaftsrat nun machen möchten. Aus Sicht des Rates soll es an der sogenannten "Netto"-Kreuzung am Ortseingang Richtung Gündringen und Vollmaringen einen Kreisverkehr geben. Da wolle man nicht mehr warten bis mehr passiert.

"Das brennt uns richtig unter den Nägeln", so Schmid, der keinen Hehl daraus macht, dass man mehr tun könnte als man bei diesem "Unfallschwerpunkt" (Schmid) bisher gemacht habe. "Schon früh gab es da Stop-Schild und die Temporeduzierung auf 50 Kilometer pro Stunde." Es habe, so Schmid, schon bevor der Discounter errichtet wurde Unfälle gegeben. Nach der Eröffnung sei die Unfallhäufigkeit gestiegen. Man habe außerdem immer wieder bei Verkehrsschauen auf diesen Bereich aufmerksam gemacht. "Wir halten einen Kreisverkehr für eine gute Lösung", so Schmid weiter und verwies auf andere bestehende Kreisverkehre rund um Nagold.

Nahrung erhält Schmid und sein Vorstoß auch durch die Unfallstatistik, die er aktuell zitierte: "Es gab seit 1. Januar 2017 elf Unfälle, fünf davon mit Personenschaden." "Wir wollen da als Ortschaftsrat nicht länger warten bis jemand stirbt", sagt Schmid. Doch so einfach einen Kreisverkehr fordern und bekommen, das geht nicht. Daher will Schmid nun schnellstmöglich mit dem Ortschaftsrat einen förmlichen Antrag beim Gemeinderat stellen, damit sich das große Gremium um das Thema kümmert.

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