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Nagold Diakonie baut Wohnanlage für 5,4 Millionen

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Der Grundstein ist gelegt: In der Nagolder Uferstraße entstehen im Auftrag vom Diakoniewerk Martha-Maria 34 betreute Wohnungen. Eingemauert wurde unter anderem auch die aktuelle Ausgabe des Schwarzwälder Boten. Foto: Fritsch

Nagold - Nach der Landesgartenschau wird in Nagold weiter gebaut. Über die Investition eines freien Trägers in der Stadt ist die Freude besonders groß: Das Diakoniewerk Martha-Maria baut am Nagold-Ufer eine Anlage für Betreutes Wohnen. Gestern war Grundsteinlegung.

Gibt es eine bessere Lage für einen Neubau in Nagold? Für eine Wohnanlage, die einmal betreute Wohnungen anbieten wird, ist das nur schwer vorstellbar. Und so einte denn auch das Heer der Redner bei der gestrigen Grundsteinlegung die Freude über die tolle Lage: Fast mitten in der Stadt und doch recht ruhig, die Grünanlagen des Klebs direkt vor Augen, das Seniorenzentrum Martha-Maria mitsamt seinen kulturellen und auch kulinarischen Versorgungsangeboten als direkten Nachbarn – besser geht’s eigentlich nicht.

Wie viel Unterstützung das Projekt, auch ideeller Art, in Nagold genießt, das zeigte sich auch an den vielen Besuchern der Grundsteinlegung und nicht zuletzt an den vielen Beteiligten, die mit dem Hammer auf den Grundstein schlugen. Nagolds OB Jürgen Großmann machte unterdessen deutlich, dass auch die Stadt bereits mit einer Bebauung des Grundstücks geliebäugelt habe, als schließlich das Diakoniewerk Martha-Maria auf ihn zugekommen sei. "Es war wie Weihnachten", erinnerte sich der OB. Eine solche Initiative von einem freien Träger – "besser kann’s nicht gehen." Die Kombination aus Seniorenzentrum und betreutem Wohnen sei der richtige Weg. Und schließlich verwies auch Großmann auf die tolle Lage: "Wir haben extra für Sie einen schöne Parkanlage erneuert. Sie bauen nur das Haus und müssen den Garten gar nicht pflegen."

"Wir bauen hier nicht auf Sand", verdeutlichte der Direktor des Diakoniewerks Martha-Maria, Andreas Cramer. Zusammen mit Oberin Roswitha Müller führte er durch den etwa einstündigen Akt der Grundsteinlegung. Cramer versicherte: "Wir bauen in der Diakonie auf den Grund, der Jesus Christus heißt." Das christliche Anliegen des Trägers, "Menschlichkeit zu unternehmen", spiegelte sich denn auch in zahlreichen Wortbeiträgen, Gebeten und auch beim gemeinsamen Singen von christlichen Liedern wider: "Herr Jesus, Grundstein der Gemeinde" erklang da zum Beispiel.

Ein alter Bekannter war unterdessen auch gekommen: Michael Zimber, einst Leiter des Seniorenzentrums Martha-Maria in Nagold und mittlerweile aufgestiegen zum Geschäftsführer der Martha-Maria Altenhilfe gGmbH. Er lieferte einige Fakten: 5,4 Millionen Euro werden investiert. 34 Wohnungen – vor allem Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen – entstehen so auf mehr als 1000 Quadratmetern. Die Betreuung übernimmt auf Wunsch die Nagolder Diakoniestation. Auf ein "neues Zuhause für viele Menschen" freute sich die Leiterin des Seniorenzentrums Martha-Maria, Elena Schweizer. Die vielen Gäste zeigten ihr das große Interesse an dem Projekt.

Claus Weinhart, Geschäftsführer von BW-Architekten Brechensbauer Weinhart und Partner, verwies auf die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. "Die Stadt hat den Entwurf sehr positiv aufgenommen", wusste er zu berichten und hatte für Nagolds OB dessen damalige Skizze aus dem Jahr 2011 mitgebracht, wie sich der OB die Ufergestaltung vorstellte. Weinhart: "Auch wenn’s jetzt anders kommt..."

Gerhard Weigert als Prokurist sprach für die Firma Mörk Bau GmbH & Co. KG. Er lobte die beispielhafte Zusammenarbeit. Auch für sein Unternehmen sei der Bau etwas Besonderes. Vor der Nagolds als Baugrund hatte man übrigens großen Respekt. Doch Befürchtungen, dass die Baugrube volllaufen könnte, erfüllten sich nicht – bis jetzt. Gerhard Weigert gab sich gelassen: "Der Deckel ist drauf. Von mir aus kann das Wasser nun kommen."

Musikalisch umrahmt wurde die Grundsteinlegung von Profis: David Holleber am Klavier und Alexander Virag (Klavier und Gesang) waren mit ihren Beiträgen eine absolute Bereicherung.

 
 

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