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Nagold "Das macht Naturwissenschaft lebendig"

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Susanne Eisenmann (links) ist beeindruckt vom Mikroorganismen-Projekt von Michelle Iwahn (Mitte). Fotos: Müller Foto: Schwarzwälder Bote

"Mir ist es wichtig, mir vor Ort ein Bild zu machen. Der Besuch im Jugendforschungszentrum ist für mich ein Anlass, etwas dazu zu lernen", sagte Kultusministerin Susanne Eisenmann bei einem Festakt zum zehnjährigen Bestehen des Jugendforschungszentrums Schwarzwald-Schönbuch (JFZ).

Nagold. Eisenmanns Vorredner, Helmut Günther (Leiter des JFZ), OB Jürgen Großmann, Thomas Blenke (MdL) und Edgar Leckel (Geschäftsführer Keysight Technologies), fühlten sich geehrt, dass die baden-württembergische Kultusministerin selbst bei einem kleinen Jubiläum wie einem zehnjährigen sich persönlich die Ehre gibt. Für die Ministerin selbst sei es jedoch eine Selbstverständlichkeit, sich bei diesem Anlass ein Bild über die Forschungseinrichtung zu machen. Sie möchte bei solchen Veranstaltungen den Dialog im Kleinen suchen und schließlich seien Einrichtungen wie das JFZ ein Wegweiser für Jugendliche, in einen naturwissenschaftlichen Beruf zu finden.

Zwar begeisterten sich einige in der Schulzeit für die MINT-Fächer, einen naturwissenschaftlichen Beruf schlagen allerdings nur zehn Prozent von ihnen ein. Einrichtungen wie das JFZ schaffen das, was in Schulen oft versäumt werde: Durch praktische Anwendung Spaß an der Naturwissenschaft wecken. "Anfassen und Ausprobieren steigern das Interesse", weiß Eisenmann.

Nachholbedarf im Schulunterricht sieht Eisenmann vor allem darin, Naturwissenschaften erlebbar zu machen. "In MINT-Fächern fragen Schüler oft ›Wofür brauch ich das? Was mach ich damit‹?", schilderte die Ministerin ihre Erfahrungen. "Diese Fragen sollten eigentlich nicht aufkommen. Durch praktische Anwendungsbeispiele und Experimente sollte klar werden, wofür die Schüler lernen. Das macht Naturwissenschaft lebendig."

Wie lebendig die verschiedenen Bereiche der Naturwissenschaft im JFZ sind, zeigte sich bei einem Rundgang durch die Forschungsräume. Jugendliche erklärten Eisenmann und den Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Lehre die Projekte, an denen sie derzeit arbeiten.

Schüler stellen Projekte vor

Unter anderem forscht Nils Raaf am JFZ an der Schubvektorsteuerung eines Flugzeuges durch Flettner-Rotoren und erklärte der Ministerin fachkundig die Physik dahinter. Im Bereich Biologie setzt sich Michelle Iwahn mit Mikroorganismen in Kompost auseinander. Die Ministerin schaute sich interessiert ihren Versuchsaufbau an und freute sich darüber, dass immerhin 30 Prozent der jungen Forscher am JFZ weiblich sind.

Lisa Weiß beeindruckte Eisenmann mit einem praktischen Alltagshelfer aus dem Bereich der Elektrotechnik. Eine Kugelschreiberfeder zieht sich durch Temperaturschwankungen zusammen und auseinander. Eingebaut in eine Art Weste hilft die Vorrichtung beim Bücken und wieder Aufrichten während der Gartenarbeit. Fasziniert zeigte sich die Ministerin vom Ideenreichtum der Jugendlichen und der Motivation hinter dem Forschungsprojekt.

Den Dialog im Kleinen suchte die Kultusministerin schließlich in einem Hintergrundgespräch mit der Leitung und dem Trägerverein des JFZ. Sie möchte wissen, wo vor Ort der Schuh drückt und wo die Politik in Sachen naturwissenschaftlicher Bildung etwas tun kann.

 
 

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