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Nagold Das i-Tüpfelchen des Forscherjahres

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Die Jungforscher bekamen ihre Urkunden überreicht. Foto: Buck Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Forschergeist war förmlich zu spüren im Nagolder Kubus. Das Jugendforschungszentrum beging das Finale der Engineering Academy, im Rahmen dessen Schüler naturwissenschaftlich forschen. Es wurden vier spannende Projekte vorgestellt.

Nagold. Ein Hauch von universitärem Flair wehte durch den Nagolder Kubus. Das Jugendforschungszentrum (JFZ) ehrte die wissenschaftlichen Projekte der Schüler, die gemeinsam mit lokalen Unternehmen zustande kamen.

Oberbürgermeister Jürgen Großmann lobte die Initiative des JFZ als "Schlüssel, um den jungen Menschen die beruflichen Möglichkeiten zu zeigen." Gleichzeitig hatte der Stadtoberste aber auch noch einen Appell an die Teilnehmer zu richten: "Wir können Türen öffnen, aber ihr müsst selber durchgehen."

Und genau das hatten die Schüler mit ihren Projekten getan. Lisa Weiß und Paul Hampp machten den Auftakt. Die beiden hatten Strömungsgeschwindigkeiten in Rohren untersucht. Eines war innen mit einer Nanobeschichtung ausgestattet, das andere nicht. "Das wirkt wie der Lotuseffekt, dadurch fließt das Wasser im Rohr schneller", erklärte Weiß den interessierten Zuhörern.

Der Versuch klappt

Im zweiten Projekt arbeitete Nils Raaf an einer Düngemittelampel. Mittels Strom und einem Sensor konnte er die Konzentration von Dünger im Boden messen. "Eine große Schwierigkeit war, dass sich Strom in der Erde anders verhält als in einem Kabel", gab der Jungforscher Einblicke in seine Arbeit, die gemeinsam mit der Firma Seuffer realisiert wurde. Schlussendlich klappte der Versuch allerdings.

Die dritten Jungpioniere, Rebecca Tillery und Selina Seegis waren nicht selbst anwesend, verweilen inzwischen zum Studium im fernen Bremen. Doch die beiden hinterließen eine Videobotschaft. Das Team prüfte Webseiten hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit für geistig Behinderte. Hierzu analysierten sie ausgewählte Kinderwebseiten. Unterstützt wurden sie dabei von Bema Consulting aus Nagold.

Die letzte Gruppe war im Vergleich zu den anderen größer: Stefan Wahl, Jonas Rauser, Simon Helber und Tim Braun nahmen am Kurs objektorientiertes Programmieren teil. Was abstrakt klingt, wird in der Realität konkret: Virenprogramme, die ganze Reedereien lahmlegen im Schlechten oder die zunehmende Vernetzung von Autos im Guten, sind Beispiele für die es auch in Zukunft IT–Cracks braucht. Und genau dafür sei der Kurs auch da, meinte Stefan Wahl stellvertretend für die Gruppe.

Während das Jugendforschungszentrum schon zu Beginn einen Scheck von der Firma Keysight Technologies in Höhe von 5000 Euro überreicht bekam, gab es für die engagierten Schüler zu guter Letzt eine Urkunde.

Als die Veranstaltung zu Ende war strahlte Uwe Klein, Leiter des Forschungszentrum, zufrieden und befand: "Das ist immer ein Highlight, das i-Tüpfelchen des Jahres sozusagen. Auch für die Schüler ist das wichtig. Wir hoffen natürlich, dass dadurch auch andere motiviert werden mitzumachen."

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