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Nagold Buntes Narren-Spektakel in Vollmaringen

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Vor den Vollmaringer Weiherhexen war wie immer niemand sicher. Foto: Priestersbach

Der große Umzug der Vollmaringer Narrenzunft am Faschingssamstag hat einfach Tradition – das Glück mit dem Wetter aber auch. Und so säumten einige tausend Zuschauer die Vollmaringer Straßen, als 35 Gruppen mit rund 1200 Hästrägern und Guggamusikern durch den Ort zogen.

Nagold-Vollmaringen. Bei strahlendem Sonnenschein und perfektem Umzugswetter nahm die Vollmaringer Fleckenfasnet schon über eine Stunde vor dem Startschuss Fahrt auf. Während Philipp Katz fetzige Partymusik in der Ortsmitte erschallen ließ, entwickelte sich bereits eine prächtige Stimmung, und immer mehr Zuschauer trafen in Vollmaringen ein.

"Es ist schon unglaublich, dass wir fast immer Glück mit dem Wetter haben", freute sich Zunftmeister Helmut Koppenhöfer. Und der momentan entmachtete Ortsvorsteher Daniel Steinrode mutmaßte am Rande des Geschehens, das Petrus wohl ein Vollmaringer sein könnte. Gleichzeitig sprach er mit Blick auf den 36. Umzug in Vollmaringen von "der Traditionsfasnet im Kreis Calw" - zumal die schon seit über 100 Jahren in Vollmaringen gefeiert werde. Einst im Vollmaringer Schloss und seit 1983 unter der Regie der Narrenzunft.

Über eine Stunde lang stand der Nagolder Stadtteil ganz im Zeichen des närrischen Treibens, bei dem Hexen, Teufel sowie Guggamusiker für ein buntes Spektakel und beste Stimmung sorgten. Angeführt wurde die närrische Heerschar wie immer vom örtlichen Musikverein, gefolgt von den Hästrägern der Vollmaringer Narrenzunft mit den Hexen, Fruchtmaale, Teufeln und natürlich dem Festwagen des Narrenrats. Daneben konnte Ex-Zunftmeister Manfred Wirth, der das Geschehen moderierte und die Gruppen vorstellte, etliche Gastzünfte ankündigen – darunter die Narrenzünfte aus Nagold, Wildberg oder Schietingen – und nicht fehlen durften ebenso die Gündringer Fasnetsbutza.

Montagsgymnastik hat Interesse an einem baldigen Einzug in die Burg Hohennagold

Für tolle Stimmung auf den Vollmaringer Straßen sorgten daneben die Haiterbacher Kuckucksgugga sowie die Muggaschnapper des Mötzinger Musikvereins. Die Vollmaringer Montagsgymnastik hatte ihren Auftritt in diesem Jahr unter das Motto "Aufbau der Burg – wann ist es soweit?" gestellt – und bekundete zugleich ihr Interesse an einem baldigen Einzug in die Burg Hohennagold, nachdem das Vollmaringer Schloss offensichtlich zu klein wird.

Am Dienstag nähern sich die närrischen Tage aber schon wieder ihrem Ende, und mit einem Trauermarsch durch Vollmaringen wird die Fasnet für dieses Mal verabschiedet. Ab 18.30 Uhr führt der Trauermarsch von Musikverein und Narrenzunft von der Kirche zum Vereinsschuppen, wo die schon zur Tradition gewordene Verbrennung der "Fasnetsmuadder Clefenzia Fasenacht" stattfindet.

In einer ersten Bilanz betonte Zunftmeister Helmut Koppenhöfer: "Es war wieder eine rundum gelungene Fasnet und wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten".

Ihre Redaktion vor Ort Nagold

Heiko Hofmann

Fax: 07452 837333

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