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Nagold Bunter Umzug führt durch Vollmaringen

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Die Vollmaringer Fruchtmaale suchen Nachwuchs. Foto: Priestersbach

Nagold-Vollmaringen - Die Vollmaringer Narrenzunft hat einfach einen guten Draht zum Wettergott: Rechtzeitig zum Startschuss des bunten Fasnetsumzuges hatte es zu regnen aufgehört – und zwischendurch blinzelte sogar mal die Sonne durch.

Kein Wunder, dass sich jetzt auch Zunftmeister Helmut Koppenhöfer darüber freute, dass das Wetter am Faschingssamstag meistens mitspielt. Zudem hat sich der närrische Umzug längst zu einem Publikumsmagneten entwickelt. "Es macht einen Riesenspaß, wenn so viele Leute nach Vollmaringen kommen", freute sich ebenso Ex-Zunftmeister Manfred Wirth, der das Geschehen moderierte und die einzelnen Gruppen und ihre Schlachtrufe vorstellte.

Insgesamt gingen 41 Gruppen mit rund 1500 Hästrägern beim närrischen Spektakel an den Start – darunter die Vollmaringer Narrenzunft, örtliche Gruppen und etliche Gastzünfte aus der Region.

"Die Vollmaringer Fasnet ist immer schön. Und es ist die einzige Traditionsfasnet im Kreis Calw", machte der momentan entmachtete Ortsvorsteher Daniel Steinrode am Rande des Geschehens deutlich. Denn die Fasnet gebe es in Vollmaringen gefühlt "schon ewig", auch wenn sich die Narrenzunft erst 1983 offiziell gegründet hatte.

Und so bezeichnete er die Vollmaringer Narrenzunft als guten Botschafter für Vollmaringen.

Über eine Stunde lang stand der Nagolder Stadtteil ganz im Zeichen des närrischen Treibens, bei dem Hexen, Teufel und weitere Narren für ein buntes Spektakel sorgten, ebenso wie die Gugga-Musiker für gute Stimmung.

Angeführt wurde die närrische Heerschar wie immer vom Musikverein, gefolgt von den Hästrägern der Vollmaringer Narrenzunft mit den Hexen, Fruchtmaale, Teufeln und natürlich dem Festwagen des Narrenrats. Mit von der Partie waren etliche Gastzünfte in schaurigem Häs, darunter die Narrenzünfte aus Unterschwandorf, Mötzingen, Wildberg, Jettingen und Schietingen – und als schaurige Wikinger traten die Gündringer Fasnetsbutza auf.

"Hände weg vom Frosch – sonst gibt’s was auf die Gosch"

Für tolle Stimmung auf den Vollmaringer Straßen sorgten daneben die Haiterbacher Kuckucks Gugga, die Schnaigees Gugga aus Neuweiler, die Luschdige Bruat aus Göttelfingen oder die Muggaschnapper des Mötzinger Musikvereins. Die Vollmaringer Montagsgymnastik hatte ihren Auftritt in diesem Jahr unter das Motto "Hände weg vom Frosch – sonst gibt’s was auf die Gosch" gestellt. Grund für die Bildung einer Frosch-Security war der Umstand, dass der Frosch am Brunnen in der Gündringer Straße schon zweimal abgerissen wurde.

Am Dienstag nähern sich die närrischen Tage aber schon wieder ihrem Ende, und mit einem Trauermarsch durch Vollmaringen wird die Fasnet für dieses Mal verabschiedet. Ab 18.30 Uhr führt der Trauermarsch von Musikverein und Narrenzunft von der Kirche zum Vereinsschuppen, wo die schon zur Tradition gewordene Verbrennung der "Fasnetsmuadder Clefenzia Fasenacht" stattfindet.

In einer ersten Bilanz betonte Zunftmeister Helmut Koppenhöfer: "Die Fasnet zeigt, wie gut die Vollmaringer zusammenhalten".

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