Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Nagold "Besteht Handlungsbedarf hoch drei"

Von
Am Nagolder Berufsschulzentrum soll es ab kommendem Schuljahr Schulsozialarbeit geben. Foto: Bernklau Foto: Schwarzwälder Bote

Schulsozialarbeit war am Nagolder Berufsschulzentrum lange kein Thema. Doch das soll sich jetzt ändern. Denn die Probleme häufen sich. Für Schulsozialarbeit bestehe "Handlungsbedarf hoch drei", sagt ein Schulleiter.

Kreis Calw/Nagold. Schulsozialarbeit ist mittlerweile an vielen Schulen gang und gäbe. So sind zum Beispiel am Kreisberufsschulzentrum Calw seit Jahren 1,5 Stellen für Sozialarbeiter etabliert. Anders sieht es da am Kreisberufsschulzentrum (KBSZ) Nagold aus: Dort häufen sich in den vergangenen Jahren die Probleme – Schulverweigerung, aggressives Verhalten, Suchtproblematiken. Schulsozialarbeiter gibt es dort jedoch nicht.

Ansprechpartner für alle drei Schulen

Das soll sich künftig ändern. Der Bildungs- und Sozialausschuss des Kreistags stimmte geschlossen für die Einrichtung von Schulsozialarbeit am KBSZ Nagold. "Ich darf zwar nicht abstimmen, aber ich bin auch dafür", scherzte Zeno Danner, Erster Landesbeamter. Denn: "Es besteht Handlungsbedarf hoch drei", so Reinhard Maier, Leiter der Rolf-Benz-Schule. "Wir haben größte Schwierigkeiten, manche Schüler überhaupt in die Schule zu bringen. Und die Zahlen nehmen zu", erklärte er weiter. Darum hält Maier Schulsozialarbeit für "höchst sinnvoll". Zumal das KBSZ mit seinen drei Schulen insgesamt rund 2650 Schüler betreut. Dazu heißt es in der Sitzungsvorlage für den Ausschuss: "Ein Bearbeiten der Fälle durch Schulleitungen und Lehrer ist aufgrund der Häufigkeit und Komplexität der Fälle nicht mehr zufriedenstellend zu leisten."

Der Kreistags-Ausschuss stimmte dafür, zunächst eine Stelle für einen Sozialarbeiter zu schaffen. Dieser soll ab dem Schuljahr 2018/19 in allen drei Berufsschulen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

In der Sitzungsvorlage ist davon die Rede, dass nach einem Schuljahr entschieden werden soll, ob weitere Stellen geschaffen werden. Vonseiten des KBSZ wurde nämlich der Wunsch geäußert, zwei Schulsozialarbeiter einzustellen sowie einen Schulpsychologen für die Berufsschulzentren Calw und Nagold.

Die zusätzliche Stelle wird jährlich 57 000 Euro kosten und muss in den Stellen-, beziehungsweise Haushaltsplan 2019 aufgenommen werden. Der Landkreis kann aber mit Zuschüssen vom Land Baden-Württemberg in Höhe von 16 700 Euro rechnen. Dafür soll nun ein Antrag gestellt werden.

Artikel bewerten
1
loading
 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading