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Nagold Baustart für Seniorenzentrum

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Spatenstich für das neue Seniorenzentrum in Nagold-Hochdorf (von links): Hans-Martin Niethammer (Direktor Diakoniewerk Martha-Maria), Michael Zimber (Geschäftsführer Martha-Maria Altenhilfe), Jürgen Großmann (Oberbürgermeister Stadt Nagold), Elena Schweizer (Leiterin Seniorenzentrum Martha-Maria Nagold), Schwester Roswitha Müller (Oberin Diakoniewerk Martha-Maria) und Annett Henke (Projektleiterin Firma Mörk). Foto: Stadler

Nagold-Hochdorf - Nach langer Planungszeit fiel mit dem Spatenstich der Startschuss für den Bau eines Seniorenzentrums mit modernem Pflegebereich, Betreutem Wohnen, Diakoniestation und Tagespflegeangebot im Zentrum von Nagold-Hochdorf. Zwischen den beiden Gebäuden entlang der Böblinger Straße entsteht ein neuer Dorfplatz als Ort der Begegnung.

Für den Direktor des Diakoniewerks Martha-Maria, Hans-Martin Niethammer, war das kleine Fest zum großen Baubeginn in Hochdorfs Mitte ein Akt von großer symbolischer Bedeutung. Im Kreis der am Bau Beteiligten, Vertretern von Kommune und Kirchen sowie Banken und aus dem Umfeld des Bauherrn stellte Heidi Heuser-Kawerau vom Architekturbüro Heuser und Partner das Großprojekt mit seinen zwei Gebäuden vor.

Bis Ende 2021 entstehen auf rund 2000 Quadratmetern Grundfläche insgesamt 45 Pflegeplätze, 30 Wohnungen für Betreutes Wohnen, zwölf Tagespflegeplätze und eine Diakoniestation sowie möglicherweise einer Hausarztpraxis. Den Großteil der Kosten finanziert das Diakoniewerk aus Eigenmitteln. Zwischen den beiden Gebäuden errichtet die Stadt Nagold einen öffentlichen Platz, der als Dorfplatz für Begegnungen offenstehen wird.

"Endlich geht’s los, nach einer langen Planungszeit", sagte Tobias Mähner, Vorstand des Diakoniewerks Martha-Maria mit Blick auf die Neugestaltung des Hochdorfer Zentrums. Das Diakoniewerk sieht sich hierbei in einer städtebaulichen Verantwortung, mit der der Bauherr hohe Qualitätsansprüche an das Haus selber stellt und wofür konstruktive Planer nötig waren.

"Ein Beitrag zur positiven Entwicklung der Region"

Neben zehn Standorten an denen Martha-Maria deutschlandweit baut, ist für Mähner das Millionenprojekt in Hochdorf ein Beitrag zur positiven Entwicklung der Region. Ihm war wichtig zu betonen, dass für das Diakoniewerk als Investor nicht die maximale Gewinnerzielungsabsicht im Mittelpunkt stehe, sondern die nachhaltige Sicherung von Arbeit zum Wohle der Menschen. 60 Menschen, hauptsächlich Pflegekräfte, werden ab 2022 hier einen neuen Arbeitsplatz finden. Das neue Haus ist eng verbunden mit dem bereits bestehenden Martha-Maria Seniorenzentrum im Stadtgebiet von Nagold.

Geplant und realisiert wird der 18-Millionen-Neubau von den Architekturbüros Heuser und Partner sowie ARP Stuttgart mit den Ingenieurbüros Keppler, Kähn und Lagger.

Als Generalunternehmer konnte Mörk Bau aus Leonberg gewonnen werden. Im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung im Jahr 2018 wurde aus vier Entwürfen der von Heuser und Partner ausgewählt.

Aus Sicht von Oberbürgermeister Jürgen Großmann ist der Bau des Seniorenzentrums nicht selbstverständlich, da zunächst an dieser Stelle eine Wohnbebauung angedacht war und für das Seniorenzentrum ursprünglich nur ein Grundstück zur Verfügung stand. Nachdem das benachbarte Areal seitens der Stadt Nagold hinzu kam und die Stadt sich für den Bau eines Dorfplatzes entschieden hatte, erlebt Hochdorf quasi einen Quantensprung durch dieses Gemeinschaftsprojekt. Zunächst wird in der ersten Bauphase das Pflegeheim errichtet, bevor es zeitversetzt mit dem zweiten Bau weitergeht.

Die musikalische Umrahmung des Spatenstichs hatte eine siebenköpfige Delegation des Nagolder Chores "Come Together" unter der Leitung von Johannes Spyrka übernommen. Im Anschluss waren die Gäste zum Imbiss eingeladen.

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