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Nagold Auch die 3D-Drucker kommen gut an

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Schulleiter Walter Kinkelin und die beiden Lehrkräfte Dagmar Wolke und Katharina Steiner (von links) freuen sich über die erneute Zertifizierung des Otto-Hahn-Gymnasiums als MINT-Schule. Foto: Stadler Foto: Schwarzwälder Bote

Für weitere drei Jahre darf sich das Nagolder OHG über die Auszeichnung "MINT-freundliche Schule" freuen. Inzwischen sind Tablet-Klassen und eine Informatik-AG hinzugekommen. Das Gymnasium bietet eine solide Ausbildung in den MINT-Fächern an, inzwischen sogar als Vorreiter mit standardisiertem Unterricht.

Nagold. Nicht nur die Technik nimmt in Baden-Württemberg in der Berufswelt einen hohen Stellenwert ein. Auch der außerdem zu den MINT-Fächern gehörende Unterricht in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist ein wichtiges Standbein für die spätere Berufsfindung nach dem Abitur. Das OHG mit seinen musischen, sprachlichen und naturwissenschaftlichen Profilen lässt hier kaum Wünsche offen. Bereits im Jahr 2016 durfte sich das Gymnasium über die Ehrung als "MINT-freundliche Schule" freuen. Nunmehr wurde die Bildungseinrichtung für weitere drei Jahre rezertifiziert. Voller Stolz präsentierten Schulleiter Walter Kinkelin und seine Kolleginnen, Studiendirektorin Dagmar Wolke und Oberstudienrätin Katharina Steiner die Urkunde mit der erneuten Auszeichnung.

In der Zwischenzeit beteiligt sich das Gymnasium am Schulversuch zu Tablet-Klassen mit zwei 8. und zwei 9. Klassen, die nicht nur im MINT-Bereich digitale Medien verstärkt im Unterricht einsetzen. Der Informatikunterricht der 7. Klassen wird in der 8. Klasse als Informatik-AG ausgebaut und vertieft. Darüber hinaus wird das Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) zweistündig in der Kursstufe angeboten. Da es sehr gut angenommen wurde, startet ab nächstem Schuljahr ein dreistündiger Kurs als Basisfach. Außerdem wird ab dann ein fünfstündiger Leistungskurs in NwT angeboten.

"Im Vergleich zu anderen Schulen sind wir hier schon sehr weit"

Katharina Steiner erläuterte beim Pressegespräch die 14 bundesweit gültigen Kriterien, die eine Schule erfüllen muss, um die Zertifizierung zu erhalten, die das OHG jetzt schon zum zweiten Mal erreicht hat. Dabei berichtete sie auch über die zahlreichen Wettbewerbe, an denen das OHG teilnimmt, wie Jugend forscht, Mathematik- und Informatik-Wettbewerbe ebenso wie Bio- und Chemie-Olympiade. Die Bildungseinrichtung biete mit aktuellen Unterrichtsmaterialien und technisch gut ausgestatteten Fachräumen optimale Voraussetzungen. Auch 3-D-Drucker stehen den Schülern zur Verfügung und die Projektarbeiten hiermit, wie Einkaufs-Chips und Schlüsselanhänger herstellen, kommen bei den Schülern sehr gut an. Vieles geht über den Lehrplan hinaus, wie beispielweise die Teilnahme an Schulversuchen, die Mädchen-Junior-Science Academy oder die Lego-Roboter-AG. Hierbei beteiligt sich das OHG im Rahmen eines Inklusionsprojektes mit der Burgschule Nagold und Teams aus je vier Schülern beider Schulen an Wettbewerben. Die achtköpfigen Teams bauen zwischen September und Januar jeweils gemeinsam einen Roboter.

Oberstudiendirektorin Dagmar Wolke berichtete über standardisierten Unterricht in BNTP. Dahinter verbirgt sich neben Biologie, Naturwissenschaft und Technik auch noch ein Praktikumsteil. 13 Praktika pro Schuljahr werden angeboten. In ausgedruckten Heften sind die Versuche dokumentiert. "Im Vergleich zu anderen Schulen sind wir hier schon sehr weit", erwähnte Wolke sichtlich stolz.

Im Rahmen eines neuen Projektes wurden zehn interessierte und motivierte Schüler einer 10. Klasse mit Tablets ausgestattet und setzen sich vertiefend mit Inhalten der MINT-Fächer auseinander. Auch eine zusätzliche AG Angewandte Digitalisierung in Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Nagold und Firmen aus dem Nagolder Raum sowie Hochschulen findet am Nachmittag statt.

Neben einer guten personellen Ausstattung in den MINT-Fächern und Unterricht auf hohem fachlichen Niveau wirkt sich die erneute Zertifizierung auch auf zahlreiche Bewerbungen für ausgeschriebene Stellen positiv aus.

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