Empfinger Cliquen sind in kreativen Kostümen unterwegs. Foto: Baiker

Endlich war es wieder soweit. Am Narrenturm auf dem Empfinger Weiherplatz wurde am Abend des Schmotzigen Donnerstags zum Narrentreff der Marke „Flegga-Fasnet“ eingeladen.

Seit 2005 gibt es vom FFFF (Freunde freier Flecken Fasnet) die Initiative zu einem abendlichen Treff bisher unterm Narrenbaum, seit diesem Jahr beim Narrenturm, dies immer am „Ruaßiga Dauschtig“.

 

Es gehört inzwischen zu einem echten Highlight der Empfinger Fasnet. Ziel ist es, die Narretei unter das ganze Volk zu bringen, dies als echte Flegga-Fasnet. Ganz Empfingen soll mitmachen.

Andreas Seifer moderierte diesen närrischen Treff. Er zeigte sich begeistert und wünschte, dass die närrischen Cliquen auch beim närrischen Umzug „Nei de Flegga“ am Sonntag mitmachen.

Für die musikalische Begleitung sorgten die Straßen- und Wirtschaftsmusiker, ein „Sammelsurium“ von Mitgliedern der verschiedenen Musikvereine, darunter die Lomba-Kapellen aus Empfingen und Grosselfingen.

Kreative Kostüme

Die vielen Cliquen hatten sich wieder für ihre Verkleidung viel einfallen ließen und manches Outfit wurde im Geheimen in einer verborgenen Nähstube verwirklicht. Ja, das Outfit der Narrencliquen, speziell für den „Ruaßiga Dauschtig“ genäht und gebastelt, war wieder ein richtiger bunter Hingucker.

Bei toller närrischer Musik, dies aus der Konserve oder live, wurde kräftig geschunkelt und Polonaisen schlängelten sich wie ein riesiger Lindwurm über den Platz vor dem Narrenturm. Es gab wieder viele sehenswerte bunte Verkleidungen zu sehen.

Jetzt kommt die „richtige“ Wahl. Gemeint ist die Wahl von Bürgermeister Ferdinand Truffner. Schon zeitig waren die Wahl-Feen on Tour. Kakteenexperte Holger Dopp durfte sich über seine Kakteen-Fangemeinde freuen. Auch das Gesundheitswesen war Thema. So war zu lesen „Wir brauchen einen Xsondmacher“. Die Wikinger hatten sich auch gemeldet.

Fund aus dem Jahr 1253

Die Clique Freundins freute sich über einen alten Fund aus dem Jahr 1253. Die ersten Einwohner Empfingens wurden gefunden, damit auch die Ur-Freundins. Zudem eine wichtige Aussage: Freundschaft kann Jahrzehnte überdauern.

Nach dem Treff beim Narrenturm ging es in die „Fasnetshochburgen“. Besonders sei erwähnt die Hütte „zum lustigen Meikel“ auf dem Parkplatz des ehemaligen Pflegeheimes „Seniorenheim“. Überall gab es dicht gedrängt kaum mehr Platz.

Alle Lokalitäten hatte sich bestens auf den nächtlichen Ansturm der Empfinger Narren vorbereitet. Überall machte die „Flecken-Fasnets-Musik „ihre Aufwartung.