Am Samstag feierten die Narren mit den Kindern einen bunten Fasnetsumzug. Foto: Jürgen Baiker/Jürgen Baiker

Beim Umzug am Samstag waren zahlreiche Narrenzünfte mit von der Partie – und auch Süßigkeiten wurden freigiebig verteilt.

Zum närrischen Festwochenende, an dem heuer auch das Jubiläum 100 Jahre Narrenzunft Horb gefeiert wird, gehörte auch ein imposanter Kinderumzug am Samstag mit 26 Narrenzünften und Narrenvereinen, die sich von der Stadionstraße (Aufstellungsort) durch die Ihlinger Straße, Neckarstraße, am Polizeirevier vorbei bis zum Festplatz schlängelten. Dort schloss sich ein närrisches Kinderprogramm an. Der Freundschaftsring Neckar-Gäu zeigte beim Umzug, was er alles an Narrenzünften in seinen Reihen hat.

 

Das Ihlinger Tor bot sich natürlich als gelungener Start für die vielen sehenswerten närrischen Gruppierungen an.

Viele musikalische Gruppierungen begleiteten lautstark den Umzug mit seinen 1300 Kindern. Viele Narrenzünfte hatten ihre eigene musikalische Begleitung dabei, bestehend sowohl aus Musikvereinen und auch freien Musikergruppierungen.

Nebenbei ließen sich die Techniker des SWR nicht aus der Ruhe bringen und bauten für das große Umzugsevent am Sonntag ihre Technik auf.

Gastgeber macht den Auftakt mit den Stäpfeshopsern

Den Auftakt des Umzuges machte die Narrenzunft Horb mit ihren Stäpfeshopser. Dann ging es Schlag auf Schlag. Eine Narrenzunft folgte der anderen. Links und rechts wurden auch viele Süßigkeiten an die mitfeiernden Kinder verteilt.

Auffallend war, dass viele Maskenträger ihre Masken nicht aufhatten, sondern diese auf dem Rücken oder in einer Tasche mittrugen. Auf die Fra-ge, warum sie die Masken nicht aufhaben, bekam unsere Redaktion die Antwort, dies sei wegen der Kinder. Hatten doch die Masken teilweise angsteinflößende Gesichtszüge – oder nicht?