Die Narrenzunft Mühlen ließ am Freitag gemeinsam mit anderen Zünften die Fasnet hochleben. Turbulente Tänze gehörten dazu.
Die Narrenzunft Mühlen startete am vergangenen Freitag in ihr Fasnetswochenende. Eine Idee aus der vergangenen Saison wurde beim Maskenabstauben am Freitag in die Tat umgesetzt und soll als Wegweiser für kommende Fasnetsstarts gesehen werden. Mit den Weitenburger Schlosshexen besteht nämlich seit dreißig Jahren eine enge Verbundenheit. Seit diesem Jahr starten nun die Mühlener Schonka und Weitenburger Schloßhexen gemeinsam in die Fasnet.
Natürlich durften Letztere beim Brauchtumsabend der Mühlener Zunft am darauf folgenden Samstagabend nicht fehlen. Knapp über 300 Hästräger fanden sich in der närrisch bunt geschmückten Turnhalle ein, wo Ehrenzunftmeister Erich Müller und Maren Müller das Geschehen moderierten.
Start mit „ Schonkatanz“
Der offizielle Startschuss fiel mit dem imposanten Einmarsch aller Zunfträte zu den Klängen der Narrenkapelle „Muggaseggele“. Die Gastgeber zeigten sich von ihrer besten Seite und eröffneten den tänzerischen Reigen mit ihrem traditionellen „Schonkatanz“. Doch auch der Nachwuchs kam nicht zu kurz. Die „Minis“ der Narrenzunft Mühlen eroberten mit ihrem Showtanz im Handumdrehen die Herzen der Zuschauer, gefolgt von den Fire Girls, die Romantik und Liebe vom Weltall in die Turnhalle brachten und die Herzen der Zuschauer höher schlagen ließen.
Zwischen den Programmpunkten zeigte sich DJ Thommy dafür verantwortlich, dass die Stimmung auf dem Höhepunkt blieb. Der erste Gastauftritt gehörte den Freunden der Mühlener Zunft, den Weitenburger Schloßhexen. Diese sorgten mit ihrem Brauchtumstanz für schmunzelnde Gesichter und gute Unterhaltung im Saal.
Sportliche Piratinnen
Auch die Ladies der Narrenzunft Rohrdorf sorgten mit ihrem Showtanz für Entzückung. Als Piratinnen machten die Tänzerinnen die wilde See unsicher und hissten auf der Bühne spektakulär ihre Fahne. Mit Akrobatik und vollen Körpereinsatz sorgten diese für lautstarke Jubelrufe und mächtigen Applaus.
Wild bejubelt wurden auch die Baizakrageeler aus Börstingen, welche mit ihren musikalischen Einlagen die Gäste von den Sitzbänken holten. Ausgelassen tanzten die Hästräger auf den Bänken, während zwischenzeitlich auch in der angrenzenden Bar eine beschwingte Stimmung herrschte.
Action ohne Atempause
Den letzten Showtanz steuerte der Gastgeber mit der Gruppe Non Stop bei. Diese trägt ihren Namen zu Recht, wie sie mit ihrer Performance voller Power und ohne Atempause anschließend unter Beweis stellten. Den krönenden Abschluss bildete der Auftritt der Luschdige Bruat. Als Guggenmusik-Formation verwandelten sie die Halle in einen wahren Hexenkessel. Wer danach noch immer nicht genug hatte, der konnte nach dem Finale Bühne zur Tanzfläche machen. Von Klassikern der Schlagerwelt bis hin zu aktuellen Party-Hits konnten die Narren noch weiterhin ausgelassen zur „Musik aus der Dose“ vom DJ das Tanzbein schwingen.