Jeweils 27 Aktive haben die beiden Einsatzabteilungen Schwörstadt und Dossenbach. Doch fast alle von ihnen arbeiten tagsüber außerhalb der Gemeinde.
Das waren 13 mehr als im Jahr zuvor. Sieben Brände galt es zu löschen. Am aufwendigsten war der Großbrand einer Fabrikhalle nahe der Bahnstrecke. Bei diesem Brand leisteten Wehren aus den umliegenden Orten wichtige Hilfe, so aus Rheinfelden, Schopfheim und Lörrach. Eingesetzt wurde auch Spezialtechnik wie die Erkundungsdrohne. Auch das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk, Polizei und Notfallmanager der Deutschen Bahn waren an der Bekämpfung des Feuers beteiligt, insgesamt 163 Personen. Gerade dieser Einsatz, so beschrieb der Schwörstädter Kommandant Daniel Ebi, habe erneut gezeigt, in welch enger Weise die Feuerwehren, überhaupt alle Blaulichtorganisationen zusammenarbeiten, um schwere Notfälle zu bewältigen.
Rückblick: Auch im vorigen Jahr waren Brände in der Minderzahl, siebenmal gab es Feueralarm. Dominant waren erneut die technischen Hilfeleistungen, mehrfach bei Verkehrsunfällen.
Ein Problem bleibt die Besetzung bei Alarmierung im Tagesverlauf bestehen. Da nahezu alle aktiven Kameraden der Feuerwehr außerhalb von Schwörstadt und Dossenbach arbeiten, sind sie während der Hauptarbeitszeiten nicht kurzfristig einsetzbar. Erfreulich sei, dass nunmehr alle vier Gemeindearbeiter im Tagesverlauf einsetzbar seien, hielt Ebi fest.
Statistik: Mit je 27 Aktien in den beiden Einsatzabteilungen liege die Besetzung an der unteren Grenze, das sei die niedrigste Anzahl seit 2005. Einen guten Stand erreichte die Ausbildung mit sechs Zug- und elf Gruppenführern, 34 Kameradinnen und Kameraden sind zum Trage von Atemschutzgeräten ausgebildet, 20 arbeiten als Maschinisten. Beim Blick auf die Ausstattung verwies der Kommandant auf die anstehende Neubeschaffung eines Löschfahrzeuges für die Abteilung Dossenbach.
Zuwachs: Einen kleinen Zuwachs gibt es doch: Sabine Vergara-Petrovic und Swen Puschner wurden als Anwärter in die Einsatzabteilung aufgenommen. Beide sind aus beruflichen Gründen in die Gemeinde gezogen. Daher reifte bei ihnen der Gedanke, in ihrer neuen Wohngemeinde in der Feuerwehr mitzuarbeiten.
Nachwuchs: Zur Kinder- und Jugendgruppe gehören derzeit 31 Mädchen und Jungen. Ihre starke Motivation bestätigt sich mit der hohen Probenbeteiligung von 79 Prozent.