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Nachwuchs-Sorgen? Info: Aufgaben, Rechte und Pflichten als Feuerwehrmann

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Als Angehöriger der freiwilligen Feuerwehr hat man einige Aufgaben, Pflichten und Rechte. Diese sind im Landesfeuerwehrgesetz (LFWG) einheitlich geregelt. Doch was steht da drin?

In die Einsatzabteilungen der Feuerwehr können Personen als ehrenamtlich Tätige aufgenommen werden, die das 17. Lebensjahr vollendet haben. Sie dürfen jedoch erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres an Einsätzen teilnehmen.
Außerdem müssen Bewerber den "gesundheitlichen Anforderungen des Feuerwehrdienstes gewachsen" sein, "geistig und charakterlich [...] geeignet" sein und sich zu einer längeren Dienstzeit bereiterklären. Außerdem dürfen sie nicht wegen Brandstiftung verurteil sein. Nach einer Probezeit von zwölf Monaten gelten sie als aktives Mitglied. Das aktive Mitglied hat sich an folgende Aufgaben, Rechte und Pflichten zu halten.

Aufgaben: "Retten. Bergen. Löschen. Schützen."

Das sind die vier Aufgaben einer (freiwilligen) Feuerwehr, die alle Tätigkeiten umfassen:

Retten: Abwendung einer Lebensgefahr von Menschen durch Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe).

Bergen: Das Bergen von Sachgütern, toten Unfallopfern oder Tieren.

Löschen: Bei "Abwehrendem Brandschutz" werden Brände mit Hilfe spezieller Ausrüstung bekämpft.

Schützen: Vorbeugender Brandschutz durch Brandsicherheitswachen, konsequente Brandschutzerziehung in der Bevölkerung, um auf Gefahren aufmerksam zu machen und richtiges Verhalten in Notsituationen aufzuzeigen.

Rechte

Nehmen ehrenamtlich tätige Feuerwehrleute während der Arbeits- oder Dienstzeit an Einsätzen oder an der Aus- und Fortbildung teil, sind sie für die Dauer der Teilnahme von der Arbeits- oder Dienstleistung freigestellt. Dies gilt auch für eine angemessene Ruhezeit nach Einsätzen. 

Die Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen ist dem Arbeitgeber oder Dienstherrn rechtzeitig mitzuteilen. Eine Kündigung oder Entlassung aus einem Dienst- oder Arbeitsverhältnis, eine Versetzung an einen anderen Beschäftigungsort und jede sonstige berufliche Benachteiligung aus diesem Grund sind unzulässig.

Außerdem erhalten sie auf Antrag die, durch die Ausübung des Dienstes einschließlich der Teilnahme an der Aus- und Fortbildung, entstehenden notwendigen Auslagen und den nachgewiesenen Verdienstausfall ersetzt.

Zur Erfüllung der Aufgaben der Feuerwehr können auf Grund des Landesfeuerwehrgesetzes Gesetzes die Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 des Grundgesetzes), die Berufsfreiheit (Artikel 12 Abs. 1 des Grundgesetzes), die Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) und das Eigentum (Artikel 14 des Grundgesetzes) eingeschränkt werden. Im Brandfall hat die Feuerwehr also das Recht in eine Wohnung einzudringen oder Eigentum (Autos, Motorräder) zur erfolgreichen Rettung zu beschädigen.


Pflichten

Die ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Feuerwehr sind verpflichtet, am Dienst einschließlich der Aus- und Fortbildung regelmäßig pünktlich teilzunehmen, bei Alarm sich unverzüglich zum Dienst einzufinden und den dienstlichen Weisungen der Vorgesetzten nachzukommen. Dabei müssen sie sich jedoch ebenfalls an die Straßenverkehrsordnung halten, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer auch.

Im Dienst müssen sie ein vorbildliches Verhalten zeigen und sich den anderen Angehörigen der Feuerwehr gegenüber kameradschaftlich verhalten. Die ihnen anvertrauten Ausrüstungsgegenstände und Einrichtungen gewissenhaft pflegen und sie nur zu dienstlichen Zwecken benutzen. Außerdem gilt natürlich für Mitglieder der Feuerwehr, wie auch aller anderer Hilfsorganisationen eine Verschwiegenheitspflicht.

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