Der Albverein besuchte den Waldkindergarten in Zimmern. Mit dem Nachwuchs ging es auf Nistkastenpflege. Foto: Jörg Wahl

Die Kinder des Waldkindergartens Bisingen begleiteten den Schwäbischen Albverein bei ihrer Nistkastenpflege und machten faszinierende Entdeckungen.

Jüngst trafen sich die Vorstandsmitglieder der Schwäbischen Albvereins Bisingen mit dem Nachwuchs und dem Betreuerteam des Zimmerner Waldkindergartens schon morgens zur Nistkastenpflege im Gewann „Breitenhardt“ in Zimmern.

 

Nach einer kurzen Kennenlernrunde informierte Albert Schmid vom Schwäbischen Albverein Bisingen die Gruppe über die Vielfalt der Vogelwelt. Zur Anschauung hatte er Vogel-, Wespen- und Hornissennester sowie das Nest einer kleinen Maus mitgebracht. ​Dann machte sich die Waldkindergartengruppe mit Leiter und Spachteln auf den Weg in Richtung Waldarbeiterhütte. Unterwegs wurden etwa zehn hölzerne oder auch betonierte und nummerierte Nistkästen von den Bäumen abgehängt. Beim Öffnen staunten die Kinder nicht schlecht. Zum Vorschein kamen Nester unterschiedlicher Vogelarten.

Über 300 Nistkästen werden gesäubert

​Maria Rager und Otto Karotsch wussten dazu Interessantes zu erzählen. So zum Beispiel, dass sich bei Eicheln in der Behausung eine Waldmaus Vorräte für die kalte Jahreszeit angelegt hat. Gefunden wurden außerdem Bussardfedern. Jedes Jahr nimmt sich der Albverein der großen Aufgabe an, die über 300 Nistkästen in den Gewannen rund um Bisingen zu säubern. Damit eröffnen sich den Vögeln wunderbare „Wohnungen“ zum Brüten.

Bei der Waldarbeiterhütte angekommen, gab es für die Buben und Mädchen erstmal einen warmen Kinderpunsch und frisch gebackene Plätzchen. Gemeinsam wanderte die Gruppe später zurück in Richtung Waldkindergarten. ​

Die Leiterin des Waldkindergartens Julia Baumgärtner freute sich, dem Nachwuchs mit solchen Aktionen ein Wissen vermitteln zu können, das ein noch besseres Verständnis für die Natur schafft.